Gesellschaft für Interlinguistik  e.V. (GIL)

"Wege zur Fachliteratur"


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Erschienen in: Esperanto-Dokumente 7. Bamberg, Deutsches Esperanto-Institut, 2003, 58 S.
Detlev Blanke

 

Interlinguistik und Esperantologie: Wege zur Fachliteratur

 

0                      Vorbemerkung

1                      Interlinguistik, Plansprachen, Esperantologie

2                      Monographien, Sammelbände und Konferenzakten

3                      Hochschulschriften und Hochschullehrbücher

4                      Periodika zur Interlinguistik und Esperantologie

4.1                   Interlinguistische Periodika

4.2                   Esperantologische Periodika

5                      Bibliographien

5.1                   Interlinguistische Übersichtsbibliographien

5.2                   Spezielle interlinguistische Bibliographien

5.3                   Internationale periodische

linguistische  Bibliographien

5.3.1                BL-CIP

5.3.2                BLL

5.3.3                MLA

5.3.4                LLBA

5.3.5                BL-CIP, BLL und MLA im Vergleich

5.4                   Nationale periodische linguistische Bibliographien

5.5                   Bibliographien einzelner linguistischer Bereiche

5.6                   Bibliographisch orientierte interlinguistische Bulletins

5.7                   Bibliographische Hilfsmittel zur Auswertung von

Zeitschriften

5.7.1                Linguistische Zeitschriften        

5.7.2                Esperanto-Zeitschriften

5.8                   Plansprachliche Buchkataloge

6                      Plansprachliche Bibliotheken und Archive

7                      Interlinguistik in elektronischen Medien

8                      Registrierung von Interlinguisten und Esperantologen

9                      Literatur

 

 

Zusammenfassung

 

Interlinguistik und Esperantologie – Wege zur Fachliteratur

 

Nicht wenige Veröffentlichungen zur Interlinguistik und Esperantologie könnten  eine höhere Qualität aufweisen, wenn ihre Autoren eine tiefere Kenntnis der relevanten Fachliteratur besäßen.

Jedoch ist selbst für den Fachmann eine Orientierung sowohl über aktuelle als auch über ältere wissenschaftliche Untersuchungen zu verschiedenen Aspekten von Plansprachen ([„künstlichen“] Welt[hilfs]sprachen) oft schwierig. Die Studie will Literaturrecherche dadurch erleichtern, indem sie auf die vielfältigen Materialquellen hinweist, die ausgewertet werden sollten. Das sind neben Monographien vor allem weniger bekannten Anthologien, Festschriften, Konferenzakten, Hochschulschriften sowie neuere und ältere plansprachige Periodika. Für die aktuelle Information von besonderer Bedeutung sind neben allgemeinen und speziellen interlinguistischen Bibliographien und bibliographisch orientierten Bulletins vor allem periodisch erscheinende internationale linguistische Bibliographien mit interlinguistischen Sektionen. Am ergiebigsten ist die von der Modern Language Association (New York) herausgegebene Bibliographie über moderne Sprachen und Literaturen, in der jährlich die neuesten Materialien registriert werden. Spezialbibliotheken, zunehmend elektronisch erschlossen,  halten große Materialmengen zur erforderlichen Auswertung bereit. Bei der Erschließung interlinguistisch-esperantologischer Fachliteratur spielt das Internet eine zunehmende Rolle.

 

 

 0         Vorbemerkung

 

 

Die Fachliteratur zur Interlinguistik und Esperantologie wächst ständig. Selbst für den Fachmann/die Fachfrau wird eine Orientierung immer schwieriger, insbesondere dann, wenn es sich um die Literaturrecherche zu spezielleren Fragen handelt.  Für den Einsteiger ist die Situation häufig besonders kompliziert, wenn er etwas wirklich Neues schreiben will. Daher wird selbst in neueren Veröffentlichungen deutlich, daß wichtige Studien unbekannt geblieben sind.

Eine etwas umfangreichere Einführung in die Fundstellen für Fachmaterialien erscheint mir daher nützlich.

Es ist in diesem Zusammenhang erforderlich zu unterstreichen, daß die vorliegende Schrift keine kommentierte Bibliographie ist. Eine solche Bibliographie müßte anders aussehen, obgleich zahlreiche bibliographische Hinweise durchaus gegeben werden. Die Studie soll in erster Linie helfen, die Mittel und Wege zu finden, die es ermöglichen, ständig die neuesten bibliographischen Informationen und andere Materialien zu finden, also die selbständige Orientierung über die Fachliteratur  zu erleichtern. Das kann eine Bibliographie nicht leisten, da sie  immer eine subjektive Auswahl aus einem großen Materialangebot bleibt.

Im Text und im Literaturverzeichnis wird häufig auf die interlinguistischen Bulletins IntI und IpI (vgl. 5.6.) verwiesen, da die Kenntnis ihres Inhalts das Auffinden und die Beurteilung der Literatur erheblich erleichtert.

 

Um genügend Internationalität zu erreichen und um wichtige Materialien nicht zu übersehen, habe ich die Rohfassung der Studie an einige kompetente Fachkollegen zur Beurteilung vorgelegt. Sie gaben mir viele wichtige Korrekturen und Ergänzungen[1]. Aber für die Endfassung, die sicherlich noch Mängel aufweist, trage ich allein die Verantwortung.

Mir ist bewußt, daß es im vorliegenden Text sicherlich eine Reihe von Lücken  gibt, insbesondere was die Internationalität der Angaben betrifft.  Ich bin daher für jeden Hinweis dankbar.

 1         Interlinguistik, Plansprachen, Esperantologie

 

Die Interlinguistik[2] wird hier als die Wissenschaft von der Optimierung der inter­nationalen sprachlichen Kommunikation verstanden. Ihr traditioneller Kernbereich ist die Wissenschaft der Plansprachen oder der „Interlinguae“[3]. In diesem Kernbereich befaßt sie sich in erster Linie  mit der Schaffung, Struktur, Funktion, Entwicklung und Anwendung von Plan­­sprachen[4].  Plansprachen[5], sind nach bestimmten Kriterien bewußt ge­schaffene Sprachen, die – wenigstens in den meisten Fällen - der Erleichterung der internatio­nalen Kom­mu­­ni­kation dienen sollen. Sie werden auch – mit Bedeutungsnuancen - als [internationale] Kunstsprachen, [künstliche] Welt[hilfs]sprachen, Universalsprachen [insbes. im 18. u. 19. Jahrhundert] bezeichnet. In ihrer Funktionsfähigkeit als internationale Verständigungs­mittel werden diese Sprachen noch nicht ausreichend erforscht.

Die Interlinguistik spielt im sprachwissen­schaft­li­chen Diskurs bisher eine nur geringe Rolle, wie ein Blick in zahlreiche Übersichtswerke und Handbücher zur Linguistik zeigt.  Es gibt allerdings einige linguistische Werke, die  interlinguistische Themen durchaus erwähnen, tun das allerdings häufig in ungenügendem Maße und mit unzureichender Qualität. Zu den positiven Ausnahmen gehören u.a. ein ungarisches Sprachenhandbuch (Fodor 2000) und die deutsch-englische vielbändige Serie umfangreicher linguistischer Handbücher[6]. 

Diese Abstinenz ist bedauerlich und m. E. ein Verlust für die linguistische Erkenntnisgewinnung. Denn interlinguistische und es­pe­ranto­logische Fragestellungen können u.a. dazu dienen, eine Reihe linguistischer Grundauffassungen zu überprüfen, da sie, durch ein spezifisches Prisma betrachtet, einen zusätzlichen Aspekt erhalten. Interlinguistische Ansätze geben auch Anregungen für Forschungen in benachbarten Disziplinen. Das betrifft nicht nur die grundsätzliche Frage nach der Leistungs- und Entwick­lungs­fähigkeit bewußt geschaffener Sprachen – was die allgemeine Sprachwissenschft interessieren müßte  - sondern u.a. auch Grundfragen der Theo­rie der Sprachplanung (language planning)[7], des Sprachwandels[8], der Fachsprachen­for­schung[9], der Computerlinguistik (inkl. maschinelle Übersetzung)[10]  und die Fremd­spra­chen­didaktik[11].

Nicht zu unterschätzen sind auch sprachpolitische Aspekte[12], insbesondere die Probleme einer gleichberechtigten, diskriminationsfreien internationalen Kommunikation und der interkulturellen Kommunikation, die seit jeher auf das Interesse von Interlinguisten  stießen.

Ein interessantes Thema sind auch die Beziehungen zwischen asiatischen Sprachreformbewegungen (China, Japan) und Esperanto[13].

 

Um das Phänomen einer real funktionierenden Plansprache richtig erfassen zu können, muß man zwischen Projekt und Sprache unterscheiden. Dieser Unterschied wird oft nicht gemacht, und einer Plansprache werden Eigenschaften zugesprochen, die nur für Projekte gelten[14]. Man übersieht außerdem, daß eine Plansprache in erster Linie als ‚lingua franca’ dienen soll. Das schließt einige Funktionen aus, die eine Ethnosprache als ‚Nationalsprache’ oder ‚Staatssprache’ hat.

 

Für das Esperanto, die bisher erfolgreichste Plansprache, hat sich eine eigenständige linguistisch-philologische Disziplin, herausbilden können, die Esperantologie (englisch: Esperanto studies, Esperantic studies, esperantology) [15]. Sie untersucht im weiten Sinne die Quellen, Bauprinzipien, Struktur, Entwicklung, Funktion und die praktische Kom­mu­­ni­­ka­tions­leistung dieser Plansprache. Zu ihrem Gegenstand gehört auch die Erforschung der Sprachgemeinschaft mit ihrer Geschichte[16], die quasi in einer Diaspora existiert.

Versteht man die Gegenstände der Interlinguistik und der Esperantologie etwas großzügig, kann man die Esperantologie als Unterdisziplin der Interlinguistik ansehen[17].

Für andere Plansprachensysteme haben sich bisher keine eigenständigen Philologien herausgebildet. Doch ist ihre genauere Erforschung durchaus von wissenschaftlichem Interesse (vgl. 5.2.).

 

Der Zugang zur interlinguistisch-esperantologischen Fachlitera­tur, die nach meinen Schätzungen zu etwa 60%-70% in Plansprachen vor­liegt (davon wiederum ca. 90% in Esperanto)[18], ist für den Nicht­fachmann oft sehr schwierig. Die Folge davon ist nicht selten, daß Linguisten, wenn sie sich dann doch gelegentlich zu in­ter­­linguistischen Themen äußern, ihre Auffassungen auf zufäl­lig gefundene und häufig nicht immer aktuelle Quellen stützen, so daß ihre Darstellungen unbefriedigend oder gar falsch werden[19].

 

Literaturrecherche sollte bekanntlich immer am Anfang einer wissenschaftlichen Studie stehen. Das gilt auch für die Interlinguistik.

Die Rezeption der in Esperanto vorliegenden Fachliteratur gehört dazu. Eine im letzten Jahrzehnt zu machende Beobachtung, nach der man sich in manchen Wissenschaften in unverhältnismäßigem Grade vor allem auf englischsprachige Literatur stützt und anderssprachige Publikationen gar nicht mehr zur Kenntnis nimmt,  könnte für die Interlinguistik fatale Folgen haben. Liegen doch für diese Wissenschaft viele wertvolle Veröffentlichungen u.a. in deutscher, russischer, italienischer, französischer und ungarischer Sprache vor, die ausgewertet werden sollten.

Im Folgenden werden daher einige Wege zu einer fachgerechten Information über die Ergebnisse der Interlinguistik und Espe­ran­to­­logie aufgezeigt. Dabei sollen neben den wichtigsten Monographien,  Sammelbänden und Periodika auch Bibliographien und Archive erwähnt. Auch auf die zunehmende Bedeutung des Internets für die Recherche soll hingewiesen werden.

 

2          Monographien, Sammelbände und Konferenzakten

 Die ersten Informationen über Plansprachen findet man gewöhnlich in nationalen Enzyklopädien (z.B. Enciclopedia Britannica, Brockhaus-Enzyklopädie u.a.) oder in Wörterbüchern und Lexika der Sprachwissenschaft. Gelegentlich findet man dort auch Hinweise auf Fachliteratur. Dennoch befriedigen die dort zu finden Informationen in der Regel nicht, sind fehlerhaft oder nähren verbreitete Mythen und Vorurteile.

 

Die relevante Fachliteratur ist nicht nur in einer wachsenden Zahl von Monographien[20] zu finden, sondern auch in oft weniger  bekannten Sammelbänden (inklusive Fest­schrif­ten und Konferenzakten)[21].

 

Die Werke mancher wichtiger Interlinguisten und Esperantologen, die in einzelnen spezialisierten  plansprachigen Zeitschriften oder in anderen nur schwer zugänglichen Veröffentlichungen verstreut sind, sind z. T. in Sammelbänden zusammengefaßt, so in erster Linie die vom Begründer des

Esperanto, Ludwig L. Zamenhof[22],  aber auch  von Atanas D. Atanasov (1983),  Kálmán Kalocsay[23], Gaston Waringhien (z. B. Waringhien 1989) und Juan Régulo Pérez (1992).

 

Materialreiche Handbücher, vor allem zur Praxis der Plansprache Esperanto, informieren von den Anfängen der Sprache bis etwa Ende der 1970er Jahre[24].

 

Einige interlinguistische Veranstaltungs­reihen führ­ten  zur Veröffentlichung von Konferenzakten.

Aus den letzten Jahrzehnten verdienen einige Akten besondere Erwähnung. Dabei handelt es sich um die Materialien interlingu­istischer Kolloquien an den Universitäten Tartu[25] (Estland) und Łódź[26] (Polen), sowie um die Akten interlinguistischer Symposien, die  in den 70er und 80er Jahren vom Verband Polnischer Studenten (Związek Polskich Studentów) durchgeführt wurden[27].  Das Center for Research and Documentation on World Language Problems führte in den 80-er Jahren in den USA einige sprachpolitisch orientierte Konferenzen durch, deren Akten als Manuskriptdrucke erschienen sind[28]. Auch die deutsche Gesellschaft für Interlinguistik e.V. (GIL) gibt seit ihrer 5. Jahrestagung (1995) ihre Akten als Beihefte zu den „Interlinguistischen Informationen“ (IntI, vgl. 5.6) heraus[29]. Interessante Beiträge, die sich häufig mit Fragen der Fachsprache des Esperanto befassen, befinden sich insbesondere in der vom Tschechischen und vom Slowakischen Esperanto-Verband herausgegebenen Akten der SAEST-Serie (Simpozio pri  Apliko de Esperanto en Scienco kaj Teĥniko)[30].

Erst kürzlich erschienen die Akten einer historisch besonders interessanten Konferenz. Die International Auxiliary Language Association (IALA) führte 1930 in Genf unter Leitung des Anglisten  Otto Jespersen ihre erste große Konferenz zu Fragen einer internationalen Hilfssprache (auxiliary language) durch. Unter den teilnehmenden Linguisten befanden sich Earl Babcock, Charles Bally, William Collinson, Albert Debrunner, Otto Funke, Eduard Hermann, Albert Sechehaye und René de Saussure (Mathematiker), der Bruder von Ferdinand de Saussure (Perrenoud 2002).

 

Zahlreiche esperantologische Studien hat Rüdiger Eichholz in der Serie „Akademiaj Studoj“ gesammelt[31].

 

Wenig bekannt  sind auch die vier Bände der Serie „Kontribuoj al lingvaj teorio kaj praktiko“ (Beiträge zur Theorie und Praxis der Sprache), die 1983-1986 vom Slowakischen Esperanto-Verband (Red. Stanislav Košecký, siehe IpI 46 ) herausgegeben wurden. Seit 1997 erscheinen die Akten der Internationalen Kongreß-Universität im Rahmen der Esperanto-Weltkongresse[32].Zu selten werden die Akten der 1978 begründeten Serie der Esperantologischen Konferenzen veröffentlicht (vgl. Blanke 2001b). Materialien wichtiger interlinguistischer Veranstaltungen enthalten auch Carlevaro (1998), Chrdle (1995), Gecsö/Varga-Haszonits (1998), Kiselman/Mattos (2001), Košecký (1987, 1990), Koutny/Kovács (1997), Maitzen/Mayer/Tišljar (1994)  und Umeda (1987).

 

3          Hochschulschriften und Hochschullehrbücher       

 

Es werden zunehmend Diplomarbeiten, Dis­ser­ta­ti­onen und andere Hochschulschriften über interlinguistische Themen an Universitäten verschie­dener Länder angefertigt. Eine erste diesbezügliche Biblio­gra­phie stammt von Symoens (1989, 1995)[33], die deutlich macht, daß ab Mitte der 70-er Jahre die Zahl der Hochschulschriften sprunghaft anwächst. Die Übersicht ist leider unvollständig, da eine größere Zahl von Diplomarbeiten fehlt, die an der Universität Eötvös Loránd Budapest seit Beginn der Existenz des Faches Esperanto  (1966) angefertigt wurden. Einige der wich­t­ig­sten Doktorarbeiten wurden veröffentlicht[34]. Es wurden bisher nur wenige Habilitationsarbeiten an Universitäten angenommen[35].

 

Hochschullehrbücher für Interlinguistik und Esperantologie wurden bisher nur von István Szerdahelyi vorgelegt, der von 1966-1987 diese Fächer am Lehrstuhl für Angewandte Sprachwissenschaft an der Universität Eötvös Loránd in Budapest unterrichtete[36] Interlinguistik-Lehrbücher für den Hochschulunterricht stammen außerdem von Barandovská-Frank (1995), Bormann (1995) und Kuznecov (1982a, 1982b)[37].

 

 4         Periodika zur Interlinguistik und Esperantologie

 

Im folgenden sollen einige für die Literaturrecherche wichtige Periodika vorgestellt werden.

 

4.1       Interlinguistische Periodika

 

Es gibt bisher keine regelmäßig erscheinenden wissen­schaftlichen Fachzeitschriften, die ganz der Interlinguistik gewidmet sind und nach den üblichen strengen Kriterien redigiert werden. Jedoch ermöglicht eine Reihe kleinerer, in Qualität, Umfang und Erscheinungsdauer sehr unter­schied­­li­cher Periodika, die Diskussion über interlinguistische Fragen zu führen und nachzuvollziehen, vor allem zu einzelnen Plansprachensystemen. Aleksandr Duličenko (1990: 436-437) führt bis 1973 insgesamt 30 solcher Periodika auf. Die Liste ist nicht komplett.

So erschienen Ende des 19. Jahrhunderts - wenngleich nur kurze Zeit, aber mit reichhaltigem Material - die Zeitschrift Linguist (Hannover, 1896-1897, ca. 400 S., Redakteur Max Wahren).

Zu den bedeutendsten, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erschienen sind, gehören die großenteils in Latino sine flexione (jedoch auch in anderen Plansprachensystemen) redi­gier­ten Zeitschriften Discussiones. Academia pro Interlingua (Torino 1909-1913, Redakteur Giuseppe Peano), Academia pro Interlingua (Torino 1921-1927, Redakteur Giuseppe Peano) und Schola et Vita, ab 1928 Organo de Academia pro Interlingua (Milano 1926-1939, Redaktion: Instituto pro Interlingua, Direktor Nicola Mastropaolo) sowie Tolero (Paris 1928-1930, Redakteur: E. Dayras; 1931-1936 weitergeführt als Interlanguages, Redakteur: E. Mauney) [38].  In diesen Zeitschriften erschienen Artikel in verschiedenen Plansprachen. Erwähnenswert sind außerdem Novialiste (in Novial von Otto Jespersen, Stockholm, 1934-1939; Redakteur: Per Ahlberg) und Mondo (Stockholm, 1912-1929, in Ido und Novial).

 

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die bedeutendste  interlinguistische Zeitschrift The International Langu­age Review (A Clearing House for Facts, Theories and Fancies on the History, Science and Bibliography of the International Language Movement, ILR), 1955-1968 in 50 Heften von Floyd und Evelin Hardin, Denver/USA, herausgegeben[39].  Für den Fachmann mit Hintergrundwissen enthält auch das Bulletin Union[40] (1971-1976)  gewisse Anregungen und Informationen.

Aus einem 1991 erschienenen Informationsblatt über das Plansprachen­projekt Vorlin von Richard Harrison (Orlando/USA) entwickelte sich ab 1992 das Journal of Planned Languages. Es wurde bis 1996 mit 24 Ausgaben herausgegeben. 1995 und 2001 erschien je eine Ausgaben des Journal of Universal Language, herausgegeben von der Sejong-Universität in Südkorea[41].

 

Mehr auf Esperanto orientiert, unter sprachpolitischen und so­zio­logischen Gesichtspunkten von Artur Bormann (Reinbek/Hamburg) in der Plansprache redi­giert, war der von der Gesellschaft für Internationale Spra­che e.V. herausgegebene Interlingvistika Informa Servo. Von 1964-1984 erschienen insgesamt 84 Hefte.

 

Von Bedeutung ist auch die ebenfalls esperantosprachige plan­sprachentheoretische Zeitschrift Planlingvistiko, die unter der Redaktion von Jouko Lindstedt (1981-83) und György Nanovfszky (1984-86) mit insgesamt 17 Heften in La Chaux-de-Fonds (Schweiz) erschien.

 Als soziolinguistisch und sprachpolitisch orientierte Fach­zeit­schrift über Probleme der internationalen sprachlichen Kom­mu­ni­kation ge­plant, erschien 1969-1977 eine Zeitschrift mit dem esperanto-sprachigen Namen La Monda Lingvo-Problemo, LMLP mit insgesamt 18 Heften (Redakteure: Victor Sadler, Richard Wood). Daraus wurde dann ab 1977 die Zeitschrift Language Problems & Language Planning, LPLP (redigiert bis von Richard Wood bis 1984, dann von  Humphrey Tonkin [1984- ], später kamen hinzu Probal Dasgupta [1990- ], Klaus Schubert [1990-97] und Marc van Oostendorp [1998-99)]  Frank Nuessel ist die ganze Zeit Rezensionsredakteur). Diese Zeitschrift erschien zunächst bei Mouton (Den Haag), dann bei University of Texas Press (Austin) und wird seit 199o von Benjamins (Amsterdam) herausgegeben. Sie enthält regelmäßig interlinguistische Bei­träge[42], Rezen­sionen und Informationen. Das trifft seit etwa Mitte der 70er Jahre auch zu für die bildungskybernetisch orientierten Grundlagenstudien aus Kybernetik und Geistes­wissen­schaft/Humankybernetik, grkg (Herausgeber: Helmar Frank, Miloš Lánský, Manfred Wettler). Beide Zeitschriften enthalten gelegentlich auch Beiträge in Esperanto sowie immer  Zusammenfassungen in der Plansprache.

 

4.2       Esperantologische Periodika

 

Das erste Periodikum, das vor dem zweiten Weltkrieg speziell für die Veröffentlichung esperantologischer Studien geschaffen wurde, war Lingva Kritiko (Studoj kaj notoj pri gramatiko, vortaro, stilo). Es erschien 1932-1935 in 28 Folgen als Beilage zu Heroldo de Esperanto (Horrem/Köln) unter der Redaktion von Bruno Migliorini und Stefano La Colla.

 

Es gibt bisher nur zwei Versuche, eine esperantologische Fachzeitschrift nach internatio­nal üblichen wissenschaftlichen Kriterien herauszugeben. Leider war dem ersten Versuch kein langes Leben beschieden. Paul Neergaard (Kopenhagen) redigierte von 1949-1961 insgesamt 5 Hefte der Zeitschrift Esperantologio (Internacia Revuo por la lingvistiko kaj biblio­grafio de Esperanto). Die Beiträge waren überwiegend  in Esperanto verfaßt, aber auch in Englisch und (selten) in Französisch.

Ein neuer Versuch in dieser Richtung, als Fortsetzung von Neergaards Initiative, ist die Zeitschrift Esperantologio - Esperanto Studies (EES), die seit 1999 von Christer Kiselman (Uppsala) redigiert und  herausgegeben wird[43].

 

Esperantologische Studien enthält auch das Bulletin La letero de l'Akademio de Esperanto (Paris), das 1987 - Ende 1995 mit 31 Ausgaben von einer, der Sprach­len­kungs­institution des Esperanto, der Akademio de Espe­ranto,  nahe stehenden Vereinigung herausgegeben wurde (Redakteur: Jean Thierry)

 

Ferner wären einige Hefte von Printempa Kampo (Jara revuo pri esperantologio, Esperanta faklingviko kaj interlingviko), eine kleine Zeitschrift, die seit 1989 in unregelmäßigen Abständen  in Dalian (V.R. China) erschienen ist und ausschließlich Beiträge chinesischer Esperantologen enthält[44].

 

Das Japanische Esperanto-Institut plante die Herausgabe einer Zeitschrift mit dem Titel Japana Esperantologio. Bulteno de la Japana Esperanto-Instituto, von dem bisher aber nur ein Heft erschienen ist (1, August 1992, 92 S.).

 

Als Quasiperiodikum könnte man die Serien der Esperanto-Dokumente bezeichnen. Sie enthalten Studien und Dokumente zur Theorie und Praxis der Plansprache und werden von Universala Esperanto-Asocio in unregelmäßigen Abständen in Rotterdam her­aus­gegeben. Es erscheint jeweils eine Serie in Esperanto (bis Ende 2002 37 Hefte), in Englisch (46 Hefte ) und Französisch (28 Hefte)[45].

 

Publikationsserien geben auch einige nationale Esperanto-Institute oder ähnliche Instanzen heraus, so u.a. das Deutsche Esperanto-Institut[46] und die Gruppe Esperantologie/ Interlinguistik bei der  Italienischen Esperanto-Föderation[47].

 

Schließlich bliebe zu erwähnen, daß nationale und internationale Esperanto-Zeitschriften gelegentlich esperanto-logische und interlinguistische Artikel veröffentlichen, darunter insbesondere Literatura Foiro, Internacia Pedagogia Revuo, Fonto, La Gazeto, Scienca Revuo und Iltis-Forumo (1989 – 1995), ferner  Esperanto (Rotterdam), Esperanto aktuell und der esperantist (1965 - 1990). Gelegentlich findet man auch plansprachliche Beiträge in Progreso (Ido) und Panorama in Interlingua (Interlingua IALA-Gode) und Cosmoglotta (Occidental-Interlingue).

 

5          Bibliographien

 

Ertragreich kann die Suche in speziellen interlinguistischen Übersichtsbibliographien sein. Jedoch haben auch einige große linguistische Bibliographien Sektionen zur Interlingustik.

 

5.1       Interlinguistische Übersichtsbibliographien

 

Von Interlinguisten erstellte Bibliographien erfassen einen Teil des grundlegenden Schrifttums. Bis Mitte der 20-er Jahre ist wich­tige Literatur in und über viele Plansprachen in der klassischen Bibliografio de Internacia Lingvo von Petr E. Stojan (1929/73) registriert.  Haupenthal (1968),  Tonkin (1977), Wood (1982) sowie Tonkin/Fettes (1996) bieten je­weils eine kommen­tier­te Auswahl neuerer Veröffentlichungen.

 

Die bisher umfangreichste, chronologisch geordnete Liste sämt­­licher bis 1973 erfaßten Plansprachensysteme mit linguisti­scher Kurzcharakterisierung, Sprachbeispielen und grundlegen­den bib­lio­graphischen Informationen stammt von Duličenko (1990). Eine Bibliographie interlinguistisch-espe­ranto­­logischer Bibliographien (inklusive versteckter Biblio­graphien) wurde vom Autor dieser Studie vorgelegt, der auch ca. 2000 Titel des wichtigsten Schrifttums bis etwa 1983 erfaßt hat (vgl. Blanke 1985, S. 296-381).

 

Zahlreiche Studien befinden sich in oft schwer zugänglichen plansprachlichen Zeitschriften, die häufig nur eine relativ kurze Lebensdauer (im Durchschnitt 4-5 Jahre) hatten bzw. haben. Eine Bibliographie, die von 1880 bis Mitte der 90er Jahre ca. 14 000 Periodika in und über Plansprachen (davon ca. 90% Esperanto betreffend) enthält, wurde von Máthé erarbeitet[48]. Sie kann als modernisierte Fortsetzung der Biblio­graphie plansprachiger Periodika von Takács (1934) angesehen werden, die seinerzeit 1276 Titel in Esperanto und 195 von ande­ren Plansprachensystemen registrierte.

Eine erste Bestandsaufnahme für 11 393 Titel ergab nach Máthé (1993):

 

Zeitschriften in der/über die Sprache    Anzahl             Anteil %

Esperanto (1887)                                10.440            91,63

Volapük   (1879)                                    297                2,61

Ido            (1907)                                    286                2,51

Occidental-Interlingue  (1922)                  99                0,87

Interlingua  (1951)                                    83                0,73              

Andere Plansprachen                               188               1,65

 

 

5.2       Spezielle interlinguistische Bibliographien

 

Zu dieser Gruppe kann man  Werke für einzelne Plansprachen zählen. Dazu gehören einige Bibliographien, die weit über das von Stojan (1929/73) registrierte Material hinausgehen, so über Volapük (Haupenthal 1982), Ido (Carlevaro/Haupenthal 1999) und Occidental-Interlingue (Stenström 1997). Die Anfänge der ersten Plansprachenbewegung, der des Volapük, kann man u.a. auch an Hand der als Reprint vorliegenden ersten großen Volapük-Zeitschrift rekonstruieren[49].

Von Bedeutung sind auch  thematische Bibliographien und die Publikationsverzeichnisse  bekannter Interlinguisten.

Erwähnt sei die (leider noch unvollständige) Bibliographie der Esperanto-Wörterbücher von Ockey (1982)[50] oder die zu Fragen der Terminologie und fachsprachlichen Verwendung des Esperanto (Blanke 1998a).

 

In den bereits erwähnten Festschriften (siehe 2) findet man die Publikationslisten der geehrten Personen, so  für André Albault in Haupenthal 2000, für Detlev Blanke in Fiedler/Liu 2001, für William Auld und Marjorie Boulton  in Benczik 1999, für Helmar Frank in Barandovská-Frank 1993a, 1993b und Pinter 1999,[51] für Reinhard Haupenthal in Menade...1998[52], für Gaston Waringhien in Haupenthal 1985 u.ä. In IpI und IntI werden gelegentlich Publikationslisten einzelner Interlinguisten veröffentlicht, so u.a. für Aleksandr Duličenko (IpI 39 u. 42; IntI 40), Sabine Fiedler (IpI 30, IntI 30), Georg-Friedrich Meier (IpI 5, IntI 5),  Hermann Ölberg (IpI 42, IntI 44), Alicja Sakaguchi (IpI 34, IntI 35) und Adomas Vaitilavičius (IpI 20). Hierzu gehören auch die interlinguistisch relevanten Veröffent-lichungen von Jan Ámos Komenský (IpI 1+2, IntI 2 u. 3-4) und Wilhelm Ostwald (IpI 37, IntI 46).

 

Es gibt nur wenige Bibliographien interlinguistischer Veröffentlichungen einzelner Länder, so für die DDR (Blanke 1990), Rumänien (Dominte/Nagy 2000) und für die Sowjetunion (Duličenko 1983).

 

5.3       Interlinguistik in internationalen linguistischen

periodischen  Bibliographien

 

Eine relativ schnelle Information über neue Veröffentlichungen ist durch die Auswertung der folgenden wichtigsten internationalen Bibliographien mit interlinguistischen Sektionen möglich. Es seien die wichtigsten vorgestellt.

 

5.3.1                BL-CIP

 

Die Bibliographie linguistique de l'année...et compléments des  années précédentes. Hrg. v. Comité International Permanent  des Linguistes. Dordrecht/ Boston/ London : Kluwer (BL-CIP)[53]

 

erscheint seit 1939 und ist weltweit die größte linguistische Bibliographie überhaupt.

Im Band für 1998 (erschienen 2002) werden ca. 2700 ausge-wertete Periodika aufgeführt. Die Bibliographie enthält für das erwähnte Jahr insgesamt 20 743 Einträge. Ab 1948 enthält sie Rubriken mit unterschiedlicher Bezeichnung:

 

Langues auxiliaires - auxiliary languages / Interlinguistique (langues planifiées) - Interlinguistics (planned languages) und seit 1989 Interlinguistique – Interlinguistics.

 

Die Zahl der erfaßten Titel ist in dieser Rubrik sehr gering und in keiner Hinsicht repräsentativ für die wirklich relevante Fachliteratur. Sie betrug 1948-1998 nur insgesamt 496 Einträge, d.h. im Durchschnitt jährlich etwa 9 – 10. Plansprachige Literatur wird kaum ausgewertet.

 

5.3.2                BLL

 

Die Bibliography of Linguistic Literature, Frankfurt/M.: Klostermann (BLL)[54]

 

wertet linguistische Literatur eingeschränkt aus. Neben allgemeiner Sprachwissenschaft konzentriert sie sich auf Anglistik, Germanistik, und Romanistik. Für 2001 wurden ca. 1300 Periodika ausgewertet.

 

Die interlinguistischen Rubriken der BLL sind Plansprachen (1971-1980) bzw. seit 1981 Plansprachen / Artifi­cial languages. Die Kriterien für die Erfassung der Beiträge, ähnlich wie bei der BL-CIP, sind unklar. Plansprachige, also in Plansprachen verfaßte Beiträge, werden nur gelegentlich erfaßt. Auf die „Interlinguistischen Informationen“ (IntI) und die Akten der GIL-Konferenzen wird seit kurzem hingewiesen. Von 1971-2001 wurden insgesamt 353 interlinguistische Titel erfaßt. Das waren jährlich im Durchschnitt 11-12 Einträge.

 

5.3.3                MLA

 

Die International Bibliography of Books and Articles on the Modern Languages and Literatures. New York, herausgegeben von der Modern Language Association of America: MLA,  (MLA )

 

folgt, was den Umfang und die Vielseitigkeit der Bibliographierung linguistischer Literatur betrifft, nur an zweiter Stelle nach der BL-CIP. Sie ist aber für interlinguistische Untersuchungen die bedeutendere. Für das Jahr 2001 wertete die MLA ca. 4500 Periodika aus (sowie  weitere Periodika, wie sie sich u.a. durch die interlinguistische Zuarbeit ergeben). Darunter befinden sich allerdings auch zahlreiche Zeitschriften zur Literatur, zur Folklore und zur Theorie des Fremdsprachenunterrichts, so daß ein Vergleich mit BL-CIP und BLL hinsichtlich der ausgewerteten Zeitschriften nur schwer möglich ist.

 

Für das Jahr 2001 wurden insgesamt 10 800 linguistische Titel erfaßt.  In der Zeit vor 1931 (als Publications of The Modern Language Association of America) registrierte die Bibliographie nur amerikanische Veröffentlichungen, wandte sich danach aber auch der Fachliteratur anderer Länder zu.

 

Interlinguistische Rubriken erscheinen in der MLA erst ab 1960:

 

1960 - 1967:  International languages (unter General language

      and linguistics),

 

1968 - 1973:  Interlinguistics (unter Composite and derivative

      languages, other communicative behavior),

 

1974 - 1980:  International languages,

 

 1981-1982:    International languages. Auxiliary languages,

 

seit 1983:       Auxiliary languages. International languages[55].

 

In der Zeit von 1931 – 2001 erfaßte die MLA insgesamt 6514  interlinguistische Titel. Davon waren es 1971 – 1990 3164 Titel, d.h. jährlich im Durchschnitt 158 Titel. Die durchschnittliche Zahl der jährlich erfaßten Titel hat sich seit 1990 erhöht und liegt bei etwa 300. Diese Zahlen sind jedoch nur Mindestwerte für das gesamte registrierte Material. Hinzu kommen eine Reihe von interlinguistisch relevanten Einträgen in der Rubrik Invented languages. Außerdem befinden sich in den Sektionen zu nationalen Literaturen, zur Literaturtheorie und Folklore, und seit 2000 zum Fremdsprachenunterricht Titel in Plansprachen aufgeführt, z. B. Beiträge über Über­setzungen aus Ethnosprachen ins Esperanto, über Methodik des Esperanto-Unterrichts  u. über Literaturkritik (z.T. über  einzelne Autoren, die in Esperanto schreiben) , so daß pro Jahr mindestens ca. 30 - 50 weitere Ein­träge hinzukommen.

 

Die MLA-Bibliographie erscheint jährlich in zwei Bänden, nach dem USA-Format größer als A4, mit jeweils ca. 1400-1600 S.:

 

a) Subject Index, b) Classified Listings. Author Index.

 

Band a) registriert das Material nach thematischen Stichworten und (bei Beiträgen zur Literaturtheorie, z.B. Artikel über das Werk von William Auld oder Esperanto-Übersetzungen von Shakespeare’s Werken) nach Autorennamen. Es folgen dann Verweise auf Band b).

 

Die interlinguistische Sektion im Band b ermöglicht eine allgemeine Orientierung und über einzelne Sprachsysteme.

 

Zu Esperanto findet man z.B. die Untersektionen

Bibliographie, Grammatik, Lexikologie (diese wiederum nach Wortarten unter­gliedert), ebenfalls Etymologie, Lexikographie, Phraseologie, Ter­­mi­­no­­logie, Wortentlehnung, Morphologie (inklusive Wortbil­dung), Ono­mastik (Anthroponyme, Hydronyme, Toponyme...), Phone­tik, Phonologie, Pragmatik, Semantik, Stilistik, Syntax (z.B. Aspekte, Kasus, Prädikate, Satzgliedfolge), Übersetzungs­theorie (inkl. maschinelle Übersetzung), Schriftsystem (Alphabet, Ortho­graphie).

 

Das registrierte Material der MLA-Bibliographie ab 1963 existiert auch auf einer CD-ROM und ist im Internet verfügbar.

 

5.3.4                LLBA

 

Der Referatedienst Linguistics and Language Behavior Abstracts (incorporating Reading Abstracts). San Diego: Sociological Abstracts Inc. (LLBA)  erscheint seit 1965 und definiert sich als

 

"collection of nonevaluative abstracts which reflects the world's literature in language behavior, linguistics, and related disciplines and a comprehensive book review bibliography" (LLBA 29 (1995) 1, S. 19).

 

Die Serie erscheint jähr­lich mit 5 Ausgaben (pro Ausgabe ca. 400-500 S.).Die einzelnen Bände enthalten Kurzbeschreibungen vor allem linguistischer Zeitschriftenartikel und Monographien. Sektion 18 mit dem Titel International Languages ist eine Unterabteilung von Descriptive Linguistics. Sie enthält pro Band 5-15 Zusammenfassungen, gelegentlich auch mehr.

1998 waren in dieser Sektion 73 und 1999 44 Abstracts zu finden, darunter auch viele Beiträge, die man nicht unbedingt zur Interlinguistik zählen würde. Seit 1998 werden  auch esperantosprachige Beiträge referiert.

 

 

5.3.5                BL-CIP, BLL und MLA  im Vergleich

 

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Zahl interlinguistischer Einträge in BL-CIP, BLL und MLA (hier nur in der Rubrik Auxiliary Languages. International Languages):

 

 

1993    1994    1995    1996    1997    1998    1999    2000    2001

 

BL-CIP           11        10        13        24        20        12        *[56]      *          *

BLL                 7          10        11        20        25        5          15        17        8

MLA               397      285      392      329      251      327      222      289      311

 

Eine Auswertung nach den verwendeten Sprachen ergibt für die jeweils drei letzten Jahre folgendes Bild:

 

BL-CIP (1996-1998), 56 Einträge

 

Sprachen             absolute Zahl               %

Deutsch                       22                   39,28

Englisch                       17                    30,36

andere Sprachen          15                    26,79

Plansprachen                  2                    3,57

 

BLL (1999-2001), 40 Einträge:

 

Sprachen                 absolute Zahl            %

Deutsch                     18                     45

Englisch                       8                      20

andere Sprachen          6                      15

Plansprachen               8                      20

 

 

MLA (1999-2001), 822 Einträge:

 

Sprachen                                 absolute Zahl               %

Deutsch                                   115                            13,99

Englisch                                     53                             6,45

Italienisch                                  13                             1,58

Niederländisch                           13                             1,58

Ungarisch                                    9                             1,09

Französisch                                 5                             0,60

17 weitere Sprachen                  23                             2,80

Esperanto                                565                            68,73

andere Plansprachen                  26                             3,16

 

 

 

Die Analyse der MLA-Einträge zeigt u.a.:

 

71,9 % der erfaßten Literatur liegt in Plansprachen vor. Setzt man diese Zahl = 100 %, so ist die plansprachige Literatur zu 95,6 % in Esperanto verfaßt.

Von den 28,1 % ethnosprachiger Literatur geht der größte Anteil an die deutsche Sprache. Analysiert man noch größere Mengen von Einträgen, kann sich das Bild natürlich verschieben. Doch auch diese Zahlen sprechen  für sich. Es wird u.a. deutlich, daß man nicht ausreichend informiert sein kann, wenn man nur englischsprachige Literatur zur Kenntnis nimmt.

Natürlich können diese quantitativen Angaben keinen Hinweis auf die Qualität der Veröffentlichungen geben.

 

 

5.4       Nationale periodische linguistische Bibliographien

 

Gelegentlich fndet man in  nationalen sprachwissenschaftlichen Bibliographien interlinguistische Sektionen. Ein Beispiel ist die jährliche Publikation Sprachwissenschaftliche Informationen des Zentralinstituts für Sprachwissenschaft der Akademie der Wissen­schaften der DDR, die von 1985-1991 eine Sektion Plan­sprachen enthielt[57].

 

5.5       Bibliographien einzelner linguistischer Bereiche

 

Bibliographische Registrierwerke zu einzelnen sprachwissen-schaftlichen Disziplinen  enthalten  in der Regel keine  inter­linguistischen Sektionen. Zu den  Ausnahmen gehört die Kommentierte Bibliographie zur Slavischen Soziolinguistik (Brang/Züllig 1981: 1143-1157), die 192, z. T. kommentierte,  Einträge enthält.

 

 

5.6       Bibliographisch orientierte interlinguistische  Bulletins

 

Interlinguistische Bulletins (Newsletters) informieren relativ schnell und präzise über Neuerscheinungen, laufende Projekte und andere Akti­vitäten.

 

Besondere Erwähnung verdient das 1967-1976 von Ebbe Vilborg herausgegebene und in Esperanto redi­gierte Bulletin Fokuso. Es enthält 1303 bibliographische Ein­­hei­ten in den Rubriken allge­meine und vergleichende Inter­lingu­istik, Esperanto, Ido, Inter­lingua, Interlingue und übrige Projekte.

 

Das Center for Research and Documentation on World Language Problems (Rotterdam/Hartford), Mitherausgeber von Language Pro­blems & Language Planning, veröffentlicht seit 1974 (mit Unter­brechungen) ein interlinguistisches Bulletin in Espe­ran­to,  das Informilo por Interlingvistoj, IpI[58]. Es informiert relativ umfassend über inter­linguistische und esperan­to­lo­gische Neuerscheinungen. Bis Ende 2002 lagen (alle drei Serien zusammengenommen) ins­gesamt 67 Nummern vor.

 

Mit IpI vergleichbar ist das Bulletin Interlinguistische Informatio­nen, IntI. Es wird seit 1992 von der hauptsächlich in Deutschland agierenden Gesell­schaft für Interlinguistik e.V., GIL  herausgegeben und vom Autor dieser Studie redigiert. Bis Ende 2002 lagen 43 Nummern vor. Sowohl IpI als auch IntI sind bemüht, so umfassend wie möglich das wissenschaftliche Schrift­tum sowie andere wiss. Aktivitäten zu Plansprachen zu verfolgen. Sie sind also nicht auf Esperanto beschränkt und schließen auch sprachpolitische und andere Aspek­te der internationalen sprachlichen Kom­mu­nikation ein (insbes. die Sprachenpolitik der Europäischen Union).

Allerdings ist der Inhalt weitestgehend abhängig von den Materialien, von denen der Redakteur Kenntnis erhält.

 Die Gesamtausgaben im ersten Jahrzehnt (1992-2001) wurden für beide Bulletins durch einen Personenindex erschlossen (IntI Nr. 42-43; IpI Nr. 40-41), der von Ino Kolbe stammen.

 

Die Flandrische Esperanto-Liga gab 1991 - 1996 das Bulletin Terminoteko in Esperanto heraus (Redakteur Bernhard Pabst). Es registriert in erster Linie Veröffentlichungen und Aktivi­täten zur Verwendung des Esperanto als Fachsprache, insbesondere im Bereich  der Entwicklung von  Terminologien.  Es erschienen insgesamt 14 Nummern.

 

In den USA wurden 1975-1985 9 Ausgaben des Newsletter Esperanto Studies der Esperanto Studies Asso­ciation of America veröffentlicht. Seit 1991 erscheint, quasi in seiner Nachfolge, ein Bulletin mit dem Titel Esperantic Studies (bis 1999: 12  Ausgaben), herausgegeben von der Esperantic Studies Foundation.

Diese Serie wird mit der Ausgabe 13/2002) in elektronischer Form fortgesetzt (www.esperantic.org/esf/es13/toc.htm ).

 

Schließlich sei erwähnt, daß der chinesische Interlinguist LIU Haitao[59] von 1992 – 1998 einen Teil der erwähnten Materialien in 10 Ausgaben seines chinesischen Bulletins Interlingvistika Kuriero vorstellte.

 

 

5.7       Bibliographische Hilfsmittel zur Erschließung des Inhalts von Zeitschriften

 

Es ist besonders schwierig, relevante Zeitschriftenartikel zu erfassen. Das betrifft sowohl nichtplansprachliche linguistische Zeitschriften als auch plansprachliche. Es gibt aber einige nützliche Hilfsmittel.

 

 

5.7.1                Linguistische Zeitschriften

 

Oft erhält man nur zufällig Kenntnis von interlinguistischen Beiträgen, die von Nichtinterlinguisten in linguistischen Zeitschriften veröffentlicht  wurden. Man ist ja in der Regel nicht in der Lage, in Universitätsbibliotheken oder anderenorts größere Mengen linguistischer Zeitschriften  regelmäßig nach interlinguistisch relevanten Materialien durchzusehen. 

 

Eine gewisse Orientierungshilfe geben die internationalen Bibliographien von Zeitschriftenaufsätzen, in deren Register man unbekannte Materialien finden kann. Das gilt auch für Rezensionen. Eine solche Bibliographie wurde von Felix Dietrich begründet[60]. Seit  1972 kann man die Durchsicht der Zeitschriften auch am eigenen Schreibtisch erledigen. Die Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt/Main (DFG[61]-Sondersammelgebiet Linguistik) gibt seit diesem Jahr einen Zeitschriftenauswertungsdienst heraus, Current Contents Linguistik (sic!): Inhaltsverzeichnisse linguistischer Fachzeitschriften. Tables of Contents of Linguistic Journals (CCL). Die Hefte erscheinen 4 mal jährlich (jeweils ca. 300-400 S.) und reproduzieren die Inhaltsverzeichnisse von rund 250 linguistischen Fachzeitschriften aus aller Welt[62], darunter  von „Language Problems & Language Planning“ und „Interlinguistische Informationen, IntI“.

Allerdings werden nur Zeitschriften in Sprachen ausgewertet, die das lateinische oder kyrillische Alphabet benutzen.

 

5.7.2                Esperanto-Zeitschriften

 

Zahlreiche kleinere Studien, Diskussionsbeiträge oder andere Meinungsäußerungen zu Spezialproblemen der Esperantologie sind in diversen Esperanto-Zeitschriften  verstreut (vgl. auch 4.2). Es besteht die Gefahr, daß sie vergessen werden. Jahresregister bzw. Jahresinhaltsverzeichnisse geben für manche Zeitschriften eine gewisse Orientierungshilfe, insbesondere wenn es um Forschungen zur Esperanto-Sprachgemeinschaft geht, so z.B. das Jahresregister der Zeitschrift Esperanto (UEA). Jedoch gibt es bisher nur für wenige Zeitschriften Auswahlbibliographien und Register, die für die Erschließung des Inhalts unverzichtbar sind. Es gibt solche  u.a. für Literatura Mondo (M. Benczik 1976),  la nica literatura revuo, (Vatré 1988), Scienca Revuo (Bednarz 1984), der esperantist  (Knöschke/Kolbe 1997, Kolbe 1998)[63] und Paco[64].

 

Wissenschaftsgeschichtlich sind auch Reprints von Bedeutung. So wurde die erste Esperanto-Zeitschrift La Esperantisto 1889-1895 nachgedruckt.[65]

 

Von großem Wert ist die von Bernhard Pabst erarbeitete  Bibliographie von Esperanto-Zeitschriftenaufsätzen. Bis Ende 2003 enthielt die als elektronische Datenbank angelegte Bibliographie etwa 8000 z.T. kommentierte Einträge.  Informationen sind  über diese Web-Seite der GIL (vgl. 6.) einsehbar. Diese Bibliographie wird ständig erweitert.

 

5.8       Plansprachliche Buchkataloge

 

Kataloge mit Angeboten zur plansprachigen Literatur werden zur Zeit in periodischen Abständen nur von der Universala Esperanto-Asocio (UEA, Rotterdam) und von der Union Mundial pro Interlingua (UMI, Beekbergen/Niederlande) herausge­geben.

 

Der Buchkatalog von UEA enthält für 2001[66]  über  3500 Titel. Er enthält u.a Lehr- und Wörterbücher in 47 Sprachen. In den Rubriken Sprache, Espe­ran­to­logie, Interlinguistik, Sprachenprobleme sowie (Esperanto)-Bewegung und Geschichte  werden rund 500 Titel angeboten. In der Rubrik Bibliographien sind es 49 Titel. Jährlich er­schei­nen in Esperanto etwa 200-250 neue Titel für unterschiedliche Genres. Über diese Neuerscheinungen informiert in erster Linie  die Zeitschrift Esperanto (Rotterdam), in der Rubrik Laste aperis....

 

Der Interlingua-Buchkatalog von 2000[67] enthält insgesamt etwa 250 Titel, in erster Linie Lehrmaterialien, die  in 22 Sprachen vorliegen. Jährlich kommen etwa 5-10 neue Titel hinzu, wie ein Vergleich der Kataloge über einige Jahre ergibt. Interlinguistische Materialien sind  kaum vertreten.

 

6          Plansprachliche Bibliotheken und Archive

 

Von großer Bedeutung für die Suche und Beschaffung der  interlingu­istischen Fachliteratur sind die öffent­lichen und privaten Bibliotheken und Archive mit Plansprachen­mate­rialien. Marinko Gjivoje (1980) hat 30 der bedeutendsten  beschrieben.

 

Nach einer 1992 in Wien[68] von Árpád Máthé  vor­gelegten Übersicht gab es damals in etwa 30 Ländern über 100 interlinguistische Bibliotheken und Archive. Sie enthalten wichtige interlinguistische und esperanto­logische Werke, außerdem zahlreiche plansprachige Periodika und z.T. auch wertvolle Archivalien.

 

Ein besonderes Problem stellen die Archivmaterialien dar. Ihre Lagerung wird oft mit weniger Sorgfalt betrieben als die der Buchbestände. Dabei wird übersehen, daß wertvolle Materialien (z.B. Korrespondenzen und unveröffentlichte Manuskripte wichtiger Interlinguisten und Esperantologen) Unikate sind und leicht verloren gehen oder „entsorgt“ werden können. Im Unterschied zu solchen Archivalien können Bücher bei Verlust in der Regel häufig wiederbeschafft werden oder sind in verschiedenen Bibliotheken und Sammlungen vorhanden.

 

Die bedeutendsten Sammlungen[69] sind das Internationale Esperan­to-­Museum Wien (als 'Sammlung Plansprachen' eine Abteilung der Österreichischen Nationalbibliothek)[70] und das Centre de docu­men­ta­tion et d'étude sur la langue internationale (CDELI), als Teil der Stadtbibliothek in La Chaux-de-Fonds (Schweiz)[71]. Diese Bibliotheken ent­halten Materialien nicht nur in und über Esperanto, sondern auch zu Volapük, Latino sine Flexione, Occidental-Interlingue, Ido, Novial, Interlingua und anderen Plansprachen. Der Anteil von Archivalien ist bei CDELI besonders groß. Ein elektronischer Katalog ist dort in Vorbereitung.

Es folgen die Hodler-Bibliothek von Universala Esperanto-Asocio in Rotterdam[72], die Bibliothek des Deutschen Esperanto-Instituts in Aalen[73], die Butler-Bibliothek des Britischen Esperanto-Ver­bandes (seit 2002 in Barlaston, Staffordshire), das Spanische  Esperanto-Museum in Sant Pau d'Ordal (Barcelona), die Sammlung Károly Fajszi in Budapest (vgl.  den Katalog von Pataki-Czeller 1991), die vor allem auf plansprachige Periodika spezialisierte Sammlung Cesar Vanbiervliet als Teil der Stadt­bibliothek Kortrijk (Belgien), das Französische Esperanto-Museum in Gray und die interlinguistische Sammlung IULM  (Istituto Universitario di Lingue Moderne), die vom Centro Italiano di Interlinguistica[74] initiierte wurde. Erwähnung verdienen ferner die Samm­lungen der Katholischen Universität Lublin (vgl. Wojtakowski 1979), der Uni­ver­sität­sbibliothek Amsterdam (vgl. Catalogi...I,II), die Sammlung von Alan Connor (Smith/Haake 1978) und die Bibliothek des Japanischen Esperanto-Instituts.

 

Zu den Bibliotheken, die sich auf Materialien der Arbeiter-Bewegung spezialisiert haben, gehören  das Fritz-Hüser-Institut für deutsche und ausländische Arbeiterliteratur in Dortmund (vgl. Lins 1998) und das Internationaal Institut voor Sociale Geschiedenis IISG in Amsterdam. Beide Institutionen  verfügen über  Sammlungen zur Geschichte der Arbeiter-Esperanto-Bewegung.

 

In offiziellen Archiven auf Stadt-, regionaler und gesamtstaatlicher Ebene befinden sich nicht selten Dokumente zur Geschichte der Sprachgemeinschaft des Esperanto[75].

 7         Interlinguistik in elektronischen Medien

 

Die Verwendung elektronischer Medien wird  für eine adäquate Information über interlinguistische und esperantologische Materialien immer wichtiger[76]. Immer öfter werden Kataloge und andere Materialien auf Disketten oder auf CD-ROM[77] angeboten. Das Internet liefert schnell aktualisierbare Informationen. E-Mail-Kontakte zu  Experten und Diskussionsrunden helfen bei der Materialsuche. Der Zugriff auf öffentliche Bibliothekskataloge und Datenbanken  ist möglich.

 

Eine zunehmende Zahl von Zeitschriften ist im Internet gespeichert. Das betrifft auch  Esperantologio – Esperanto Studies (EES): www.math.uu.se/esperanto (20.4.03).

 

Seltene oder kaum noch zugängliche Veröffentlichungen über weniger bekannte Plansprachensysteme wurden gescannt und sind wieder verfügbar. Neue Plansprachenprojekte werden vorgestellt und ganze Listen von Links zu einzelnen Plansprachensystemen zusammengestellt.

 

Auch  linguistische Internetdienste können auf interlinguistisches Material verweisen, z.B. durch ein Abonnement von „Linguist List Plus“ die Linguistisc Abstract on Line ( http://www.linguistlistplus.com/)[78].

 

Die folgenden Internetseiten geben einen Überblick über interlinguistische Aktivitäten und enthalten zahlreiche weiterführende Links:

 

1.         Center for Research and Documentation on World Language Problems: www.esperantic.org (in Englisch und Esperanto, 20.4.03).

 

2.         Gesellschaft für Interlinguistik e.V. (GIL): www.interlinguistik-gil.de (in Deutsch und Englisch, mit Bibliographien, Inhaltsangaben zu Veröffentlichungen der GIL und   zahlreichen weiterführenden Links, 20.4.03)[79].

 

3.         Zunehmend verweisen Interlinguisten auf ihren persönlichen Netz-Seiten auf eigene Veröffentlichungen und andere Materialien, so z.B. der chinesische Computerlinguist LIU Haitao (http://htliu.nease.net  (20.4.03), der schwedische Linguist Hartmut Traunmüller (www.ling.su.se/staff/hartmut/il.htm  20.4.03). und der japanische Linguist TSUGUYA Sasaki (www.ts-cyberia.net (20.4.03).

 

4.         Der Katalog der Plansprachenabteilung der Österreichischen Nationalbibliothek TROVANTO ist benutzbar unter  www.onb.ac.at/sammlungen/plansprachen/index.htm (20.4.03). Ende 2002 wurde die retrospektive Registrierung sämtlicher Monographien abgeschlossen. Hier befindet sich auch ein Link zur im Netz befindlichen umfangreichsten einsprachigen Grammatik des Esperanto von Bertil Wennergren („Plena Manlibro de Esperanta Gramatiko“, www.bertilow.com , 20.4.03)

5.         Martin Weichert hat eine Virtuelle Esperanto-Bibliothek VEB geschaffen: www.esperanto.net/veb/  (20.4.03).

 

6.         Fachlich orientierte Netzseiten können weiterhelfen, so über die Didaktik des Esperanto-Unterrichts und entsprechende Lehrmaterialien in vielen Sprachen www.edukado.net (20.4.03).

 

7. Suchmaschinen, z.B. www.google.com, ermöglichen das Finden von Netzseiten und Veröffentlichungen. Eine Suche nach „interlinguistics“ ergab 1270 Hinweise und nach „esperantology“ 170 (20.4.03).

 

Außer großen Vorteilen hat das Internet allerdings auch den Nachteil, nicht immer stabil zu sein und zu wenig kontrolliert zu werden. Netzseiten und ihre Adressen sowie  Links können sich ändern oder gelöscht werden. Jedem Internetbenutzer ist es möglich, Texte und andere Dateien in oft  problematischer Qualität ungefiltert ins Netz zu stellen. Über Suchmaschinen erhaltene Informationen sind daher nicht immer zuverlässig und erfordern eine kritische Prüfung durch den Experten.

Auch sind Copyright-Fragen und Autorenrechte im Internet noch nicht ausreichend geklärt.

8          Registrierung von Interlinguisten und Esperantologen

 

Interlinguisten und Esperantologen sind nur selten in ethno­sprachigen Who's Who-Handbüchern registriert.

 

Es gibt einige Ausnahmen. Über deutsche Sprachwissenschaftler informiert Kürschner in seinem Linguistenhandbuch (Kürschner 1994), der unter den Hauptarbeitsgebieten auch Interlinguistik (Plansprachen­for­schung) und im Sprachenregister Esperanto und Plansprachen mit Verweisen auf die vorgestellten Linguisten (mit biographi­schen u. biblio­graphischen Informationen) aufführt.

 

Die 18. Ausgabe von Kürschner's Deutscher Gelehrten-Kalender (Walter de Gruyter & Co., Berlin, 1996) enthält Informationen über Interlinguisten sowie deren detaillierte Bibliographien auf einer CD-ROM. Die 19. Ausgabe erschien 2001 (München: K.G. Saur) in drei Bänden und enthält in den  Einträgen zu einzelnen Interlinguisten auch kleine Bibliographien.

 

Sehr nützlich ist das Who's Who des Esperanto, Kiu estas Kiu en scienco kaj tekniko von Darbellay (1981), das 200 damals zeitgenössische esperantosprachige Wissenschaftler verschie-dener Disziplinen aus aller Welt mit ihren wichtigsten Veröffentlichungen vorstellte, darunter auch Interlinguisten und Esperantologen. Eine aktualisierte  und wesentlich erweiterte Neuauflage wäre allerdings wünschenswert. Sie wäre m. E. mit Hilfe des Internets relativ leicht realisierbar.

 

Einen etwas anderen Charakter hat die Sammlung von Wissenschaftlern mit Esperanto-Kenntnissen, die Internacia Sciencista Dokumentaro (T. Frank 1996), deren jeweils aktualisierte Ausgabe unter www.ais-sanmarino.org (20.4.03) zu finden ist.

 
9          Literatur

 

Abkürzungen:

 

GIL                Gesellschaft für Interlinguistik e.V.

IntI                 Interlinguistische Informationen (Berlin:  Gesellschaft für

Interlinguistik e.V.)

IpI                   Informilo por Interlingvistoj (Rotterdam: CED/ UEA)

LPLP              Language Problems & Language Planning (Amsterdam:

Benjamins)

UEA                Universala Esperanto-Asocio (Rotterdam)

 

Folgen IpI und/oder IntI nach einem Titel in Klammern, so ist das gesamte Inhaltsverzeichnis des Buchtitels oder sind andere wichtige Informationen über  ihn in der angegebenen Ausgabe veröffentlicht.

 

 

Albani, Paolo/ Buonarroti, Berlinghiero (1994): Aga magéra difúra. Dizionario delle lingue immaginarie. Torino: Zanichelli, 478 p. (IpI 21, IntI 23).

 

Atanasov, Atanas D. (1983): La lingva esenco de Esperanto. Rotterdam: Universala Esperanto-Asocio, 175 p.

 

Bak, Giŭan (1991): Hanguŏwa esŭpheranthoŭi hyŏngthae taejo yŏngu. A Study of Morphological Contrast of the Korean and Esperanto. Studo pri Morfologia Kontrasto de la Korea kaj Esperanto [Seoul: Konkuk University], Seoul: Seula Esperanto-Kulturcentro, 183 p.

 

Barandovská-Frank, Věra (1993a): Kybernetische Pädagogik. Klerigkibernetiko. Schriften 1973-1992 von Helmar Frank und Mitarbeitern. Band 6, Berlin-Paderborn: Institut für Kybernetik (Bratislava: Esprima, San Marino: AIEP), 1123 p. (Liste der Veröffentlichungen von Helmar Frank: p. 1057-1066).

 

Barandovská-Frank, Věra (1993b): Kybernetische Pädagogik. Klerigkibernetiko. Schriften 1962-1992 von Helmar Frank und Mitautoren. Band 7, Berlin-Paderborn: Institut für Kybernetik (Dobřichovice/Prag: KAVA-PECH, San Marino: AIEP), 1088 p. (Liste der Veröffentlichungen von  Helmar Frank: p. 1018-1019).

 

Barandovská-Frank, Věra (1995): Enkonduka lernolibro de interlingvistiko. Sibiu: Edítura Universităti din Sibiu, 106 p. [IpI12-13, IntI 15-16; die tschechische Ausgabe: Úvod do interlingvistiky, Nitra: SAIS, 1995, 126 p.].

 

Bausani, Alessandro (1970): Geheim- und Universalsprachen. Entwicklung und Typologie. (Trad. Gustav Glaesser). Stuttgart: Kohlhammer, 175 p. [Das italienische Original erschien nach der deutschen Übersetzung: Le lingue inventate. Linguaggi artificiali, linguaggi segreti, linguaggi universali. Roma: Casa Ed. Astrolabio-Ubaldini Editore, 1974, zweite Auflage 1997) .

 

Becker, Ulrich (1996, Red.):   Translation in Plansprachen. Beiträge gehalten auf der 5. Jahrestagung der Gesellschaft für Interlinguistik, November 1995, in Berlin. Berlin: Gesellschaft für Interlinguistik, 72 p.

 

Becker, Ulrich (1997a, Red.):  Terminologiewissenschaftliche Aspekte der Interlinguistik. Beiträge gehalten auf der 6. Jahrestagung der Gesellschaft für Interlinguistik e.V., 15.-17. November 1996 in Berlin. Interlinguistische Informationen. Beiheft 2. Berlin: Gesellschaft für Interlinguistik e.V., 51 p.

 

Becker, Ulrich (1997b): „Interlinguistik im Internet“. In: Becker 1997a, p. 44 – 46.

 

Becker, Ulrich (2001): „Interlinguistik und Internet“. In: Fiedler/Liu 2001, p. 254-277.

 

Bednarz, Irena (1984): Bibliografio de la enhavo de Scienca Revuo 1949-1978. Suplemento 1979-1982. Varsovio: Pola Esperanto-Asocio, 78+6 p.

 

Benczik, Maria (1976): “Literatura Mondo 1922-1949. Kompleta indekso”. 92 p. (Anhang zum Reprint von  Literatura Mondo, vol. 6, 1947-49, Tokio: Kooperativo por Represo de Literatura Mondo ĉe Teikyo Universitato. Anatomia Instituto de Medicina Fakultato).

 

Benczik, Vilmos (1999, Red.): Lingva Arto. Jubilea libro omaĝe al William Auld kaj Marjorie Boulton. Rotterdam: Universala Esperanto-Asocio, 217 p. [IpI 35, IntI 37].

 

Blanke, Detlev (1981): Plansprache und Nationalsprache. Einige Probleme der Wortbildung des Esperanto und des Deutschen in konfrontativer Darstellung. Linguistische Studien 85, Akademie der Wiss. der DDR (Zentralinstitut für Sprachwiss.) Berlin, 162 p.

 

Blanke, Detlev (1985): Internationale Plansprachen. Eine Einführung. Berlin: Akademie-Verlag, 408 p.

 

Blanke, Detlev (1986, Red.): Socipolitikaj aspektoj de la Esperanto-movado. Budapest: Hungara Esperanto-Asocio, 228 p. [Erste Auflage: 1978].

 

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Waringhien, Gaston (1989): Lingvo kaj vivo. Esperantologiaj eseoj (Zweite revidierte Auflage mit Anhang). Rotterdam: Universala Esperanto-Asocio, 452 p. [Erste Auflage: 1959].

 

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Wüster, Eugen (1931): Internationale Sprachnormung in der Technik. Besonders in der Elektrotechnik. (Die nationale Sprachnormung und ihre Verallgemeinerung). Berlin: VDJ,

507 S. [Dritte Auflage 1970, Bonn: Bouvier. Ein Drittel des Buches betrifft Plansprachen].

 

 

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[1] Diese Studie ist eine wesentlich überarbeite und beträchtlich erweiterte Version von “Wege zur interlinguistischen und esperantologischen Fachliteratur“, zuerst erschienen in : Language Problems & Language Planning  (LPLP) 20 (1996),  No 2, p. 168 – 181 sowie – überarbeitet – in  IntI 10[2001]1 (38), S. 2-20.   Eine englische Übersetzung (von Humphrey Tonkin) erschien unter dem Titel „Interlinguistics and Esperanto studies - Paths to the scholarly literature“ in LPLP 28(2003)2 S. 155-192. Sie ist auf dieser Homepage abrufbar.  Die Esperanto-Ausgabe erschien unter dem Titel „Interlingvistiko kaj esperantologio: Vojoj al la faka literaturo“ als Nr. 39E der Esperanto-Dokumentoj, Rotterdam 2003 (UEA), 40 S.. Eine tschechische Übersetzung von Miroslaw Malovec („Interlingvistika. Cesty k odborné literatuře“) erschien 2003 im Verlag KAVA-PECH, Dobřichovice. Eine Übersetzung ins Chinesische wird von LIU Haitao vorbereitet. Die deutsche Ausgabe wurde von Ursula Niesert redigiert.

 

Für hilfreiche Korrekturen und Hinweise danke ich Vera Barandovská-Frank, Wera Blanke, Osmo Buller, Renato Corsetti, Sabine Fiedler, Martin Haase, Wim Jansen, KIM Uson, Ino Kolbe, Ilona Koutny,  Andreas Künzli, Sergej Kuznecov, Jouko Lindstedt, Ulrich Lins, Liu Haitao, Miroslav Malovec, Cornelia Mannewitz, Geraldo Mattos, Aleksandr Melnikov, Carlo Minnaja, Ursula Niesert, Marc van Oostendorp, Otto Prytz, Árpád Rátkai, Humphrey Tonkin, USUI Hiroyuki, Balázs Wacha, Yamasaki Seikô.

 

[2]              Zur z.T. unterschiedlichen Begrenzung des Gegenstandes der Interlinguistik (Beschränkung auf Plansprachen-wissenschaft, auf die Wissenschaft von den internationalen Verständigungsmitteln, den ‚Interlinguae’,­ oder aber  Einbeziehung weiterer, u.a. sprach­politischer, As­pek­te) vgl. die Übersichten bei Schubert (1989b),  Blanke (1998c) und Sakaguchi (1998).

 

[3]              Wenn es um eine ‚Interlingua’ als internationales Verständigungsmittel geht, sei erwähnt, daß diese Bezeichnung auch in der didaktischen Literatur über die Aneignung von Fremdsprachen auftaucht und dort etwa eine Sprachstruktur meint, die sich im Bewußtsein des Lerners herausbildet.

 

[4]              Obgleich ich die sprachpolitischen Aspekte  für wichtige Elemente einer modernen Interlinguistik halte, soll aus methodologischen Gründen in dieser Studie die Literatur zur Plansprachentheorie und zur  Esperantologie im Vordergrund stehen.

 

[5]              Über den von Eugen Wüster (1931) geprägten Terminus vgl. genauer Blanke (1997). Der Terminus ist in der interlinguistischen Fachliteratur gebräuchlich, bezieht sich aber nicht auf Ethnosprachen, die durch Sprachplanung beeinflußt wurden bzw. werden (wie z. B. das norwegische Landsmål/Nynorsk, Neu-Hebräisch/Ivrith, Bahasa Indonesia, das Euskara Batua u.a.).

 

[6]              So enthalten einige Bände der vom Verlag de Gruyter (Berlin-New York) herausgegebenen zweisprachigen (deutsch-englischen)  Serie der Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft/ Handbooks of Linguistics and Communication Science (HSK, Berlin-New York: Walter de Gruyter) auch interlinguistische Beiträge. Bisher sind erschienen in:

 

Band 3 (Soziolinguistik/ Sociolinguistics), Teilband 1(1987): Alicja Sakaguchi, Welthilfssprachen, S. 365-370; Teilband 2(1988): Pierre Janton, Plans for an International Language, S. 1679-1687);

 

Band 5 (Wörterbücher/Dictionaries), Teilband 3 (1991): Reinhard Haupenthal, Lexikographie der Plansprachen, S. 3120-3137);

 

Band 7 (Sprachphilosophie/ Philosophy of Language),  Teilband 2 (1996): Vivian Salmon, The Universal Language Problem, S. 916-928;

 

Band 12 (Kontaktlinguistik/ Contact Linguistics), Teilband 1 (1996): Otto Back, Plansprachen, S. 881-887;

 

Band 14 (Fachsprachen/ Languages for Special Purposes), Teilband 1 (1998): Detlev Blanke/Wera Blanke, Plansprachen als Fachsprachen, S. 875-880);

 

Band 18 (Geschichte der Sprachwissenschaften/ History of the Language Sciences), Teilband 1(2000): Jaap Maat/ David Cram, Universal Languages Schemes in the 17th Century, S. 1030-1043;

 

Band 20 (Sprachtypologie und sprachliche Universalien/ Language Typology and Language Universals), Teilband 1(2001): Heiner Böhmer, Künstliche Sprachen und Universalsprachen, S.85-94.

 

Im Druck befinden sich Beiträge für:

Band 17 (Morphologie/ Morphology), Teilband 2 (D. Blanke); Band 21 (Lexikologie/ Lexicology), Teilband 2 (D. Blanke) Band 13 (Semiotik/ Semiotics),Teilband 3 (Peter Mühlhäusler).

Beiträge in weiteren Bänden sind nicht auszuschließen.

 

[7]              Tauli (1968) hat sehr deutlich auf die Beziehungen zwischen Sprachplanung und Plansprachen aufmerksam gemacht. Es ist wohl auch kein Zufall, daß die international geschätzte Fachzeitschrift Language Planning & Language Problems (der Vorläufer 1969-1977 trug den Esperanto-Titel La Monda Lingvo-Problemo) von Interlinguisten gegründet wurde und noch heute redigiert wird.

 

[8]              So kann z.B. am Esperanto untersucht werden, inwiefern sich der   Sprachwandels zwischen den Etappen ‚Veröffentlichung der Projektskizze(1887)’ und  (insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg) ‚Esperanto als Familiensprache’ manifestiert.

 

[9]              Vgl. die Bibliographie bei Blanke (1998a) über Esperanto als Fachsprache sowie zur heuristischen Rolle von Plansprachen im Werk des Begründers der Terminologiewissenschaft, Eugen Wüster (Blanke 1998b).

 

[10]            Vgl. die Übersichten von Schubert (1996,1999) und Liu (2001).

 

[11]            Zur propädeutischen Wirkung von Plansprachen-unterricht für das Erlernen anderer Fremdsprachen vgl. z.B. Lobin (2002) sowie die Übersicht zu den verschiedenen diesbezüglichen Experimenten bei Corsetti/ La Torre (1995, 2001), ferner Fantini/ Reagan (1992).

 

[12]            Vgl. u.a. Fettes/ Bolduc (1998), Hübler (1985), Mattusch (1999), Phillipson (1992; 2003), Piron (1994) und Skutnabb-Kangas (2000), die in ihre Analysen interlinguistische Gesichtspunkte einbeziehen.

 

[13]            So u.a. in der japanischen interlinguistischen Zeitschrift "Kokusaigo Kenkyo " (Studien über die internationale Sprache, Tokio 1933-1936, Red. Oosima Yosio).

 

[14]            Ich habe versucht, diese Unterschiede herauszuarbeiten  (Blanke 2001). Vgl. auch  die  anderen Beiträge in Schubert (2001).

 

 

[15]            Die erste Bibliographie zur esperantologischen Literatur stammt von Neergaard (1942/79). Wichtige esperantologische Grundlagenwerke sind u.a. von Gledhill (2000),  Janton (1993a,b), Manders (1950), Nuessel (2000) und Wells (1987) verfaßt. Von Janton und Wells liegen Übersetzungen in einigen Sprachen vor. Es gibt außerdem zahlreiche Studien, die sich einzelnen Bereichen der Sprache widmen. So hat z.B. Fiedler (1999, 2002) die esperantologische Phraseologie-forschung begründet.

 

[16]            Die Sprachgemeinschaft wird in Werken u.a von Forster (1982), Lins (1988a,1988b), Stocker (1996) und Rašić (1994) untersucht. Zur Geschichte der Arbeiter-Esperanto-Bewegung siehe u.a. Borsboom (1976),  Kolbe (1996) und Noltenius (1993). Eine Bibliographie über die Geschichtsschreibung der Esperanto-Sprachgemeinschaft findet sich bei Blanke (2000).

 

[17]            Obgleich die Interlinguistik die Esperantologie einschließt, führe ich gelegentlich neben der Interlinguistik  die Esperantologie extra auf.  Zwar ist jede esperantologische Arbeit zugleich eine interlinguistische, jedoch nicht umgekehrt. Und folglich ist nicht jeder Interlinguist ein Esperantologe.

 

[18]  Sie auch die Angaben unter 3.3.5.

 

[19]            So z.B. bei Bußmann (2002) Vgl. dort die Stichwörter Ido, Interlingua, Welthilfssprache; ein Stichwort Esperanto, auf das in den anderen Artikeln hingewiesen wird, fehlt. Die Interlinguistik wird bei Glück (2000) besser dargestellt. Auch Haarmann (2001) wäre als positives Beispiel zu nennen, wenngleich er veraltete Quellen angibt.

 

[20]            Zu den wichtigsten interlinguistischen Übersichtswerken gehören Albani/Buonarroti (1994), Barandovská-Frank (1995), Bausani (1970), Blanke (1985), Couturat/Leau (1903/2001), Drezen (1931/91), Duličenko (1990), Eco (1993),  Knowlson (1975), Kuznecov (1987), Large (1985), Libert (2000, 2003), Maat (1999), Monnerot-Dumaine (1969), Pei (1968,) Sakaguchi (1998), Stillman (1995), Strasser (1988) und Szerdahelyi (1977).

 

[21]            Zu den wichtigsten Sammelbänden und Festschriften gehören folgende: Benczik (1999), Blanke (1986), Duc Goninaz (1987), Fiedler/Liu (2001), Haupenthal (1976, 1985, Menade...1998), I. Haupenthal/ R. Haupenthal (2000), Isaev (1976, 1991), Mattos (1987), Minnaja (2002), Régulo Pérez (1987 = Serta Gratulatoria), Schubert (1989a, 2001), Szerdahelyi (1980) und Vitali (1998).

 

 [22]           Der Japaner Itô Kanzi hat unter dem Pseudonym Ludovikito von 1973 bis 1997 über 50 Bände sämtlicher Schriften Zamenhofs herausgegeben sowie Materialien, die unter Zamenhofs Einfluß entstanden sind (vgl. Esperanto-katalogo ... 2001, S. 71-72).

 

[23]            Ada Csiszár veröffentlichte bis Mitte 2003 acht Bände zum Werk von Kálmán Kalocsay.

 

[24]            Hier ist vor allem die Enciklopedio de Esperanto zu nennen, die den Zeitraum von den Anfängen des Esperanto (1887) bis Anfang der 30er Jahre abdeckt (Kökény/Bleier 1933-34/79). Ein neueres enzyklopädisches Werk erschien 1974 (Lapenna/Lins/Carlevaro). Weiterhin nützlich ist die zweisprachige Sammlung von Nachdrucken diverser Studien von Eichholz/Eichholz (1982,  in Esperanto und Englisch).

 

[25]            Von 1982 - 1990 gab Aleksandr D. Duličenko in Tartu 7 Bände der Reihe Interlinguistica Tartuensis heraus (vgl. genauer in IntI 40, IpI 42).

 

[26]            Tadeusz Ejsmont gab von 1981 - 1986 in Łódź 6 Bände der Serie Międzynarodowa komunikacja językowa heraus (vgl. IntI 45; IpI 43).

 

[27]            Leider wurden von 14 Kolloquien nur die Vorträge von drei veröffentlicht. Die Acta Interlinguistica des 11. (1983), 12. (1984) und 13. (1985) Interlinguistischen Symposiums wurden von Ryszard Rokicki herausgegeben.

 

[28]            Sie wurden u.a. von Humphrey Tonkin herausgegeben. Diese und andere Materialien fanden dann z.T. Eingang in die ebenfallsvon Tonkin herausgegebene Serie Papers of the Center for Research and Documentation on World Language Problems, von der bis 2002 5 Bände erschienen sind (vgl. Tonkin 1997, sowie die anderen Titel in IpI 8-9, IntI 9-11).

 

[29]            Bis Ende 2002  sind 8 Bände erschienen mit folgenden Rahmenthemen: Translation und Plansprachen (1996 = Veröffentlichungsjahr der Akten),  Terminologiewissenschaftliche Aspekte der Interlinguistik (1997), Eine Sprache für die Wissenschaft – Wilhelm-Ostwald-Gedenkkolloquium (1998), Soziokulturelle Aspekte von Plansprachen (1998), Interlinguistik und Lexikographie (1999), Sprachenpolitik in Europa (2001), Zur Struktur von Plansprachen (2001), Plansprachen und ihre Gemeinschaften (2002). Über die Serie vgl. auch IpI 38, IntI 40 sowie die Besprechung von Renato Corsetti in Esperantologio – Esperanto Studies, Heft 3/2003.

 

[30]            Vgl. die Übersicht über diese leider zu wenig bekannte Veranstaltungsreihe bei Pluhař (1999) . 1996 wurde die Serie wieder aufgenommen als KAEST (Kolokvo pri Apliko de Esperanto en Scienco kaj Teĥniko). Es sind bisher drei Bände mit Konferenzakten erschienen (Malovec 1999; Pluhař 2001, 2003).

 

[31]            Es erschienen die Bände 1983 (201 S.), 1984 (135 S.), 1985 (318 S.), 1986 (298 S.), 1987 (203 S.) und 1988-90 (560 S.).

 

[32]            Vgl. z. B Lipari (1999, 2000, 2001), McCoy (2002)

 und Wandel (1998).

 

[33]            Neue Hochschulschriften werden, falls bekannt geworden, in IpI und IntI erwähnt (vgl. 5.6).

 

[34]            Es gibt eine steigende Zahl von Doktorarbeiten. Zu den veröffentlichten gehören u.a. die von Bak (1991), Blanke (1981), Corret (1908), Fauvart-Bastoul (1902), Forster (1982), Hagler (1970), Heil (1999), Lloancy (1985), Lobin (2002), Lo Jacomo (1981), Maat (1999), Melnikov (1990), Papaloïzos (1992), Philippe (1991) sowie die bereits klassischen Dissertationen von Wüster (1931) und Manders (1947).

 

[35]            So bisher vermutlich nur von Blanke (1985, Humboldt-Univ.), Sakaguchi (1998, Univ. Poznań) und Fiedler (1999, Univ. Leipzig), alle in deutscher Sprache. Habilitationsdissertationen sind in Mitteleuropa nach der ersten Dissertation (nach dem engl. PhD) erforderlich, um die höchste Hochschullehrbefähigung (Facultas docendi oder Venia legendi) zu erhalten, die Voraussetzung zur Berufung zum (Privat)Dozenten und  später (Universitäts-)Professor ist.

 

[36]            Die 8 Lehrbücher (in ungarisch und in Esperanto) behandeln die Geschichte der Plansprachen, theoretische Probleme der Interlinguistik,  die Sprache Esperanto (Grammatik, Literatur) sowie die Methodik des Unterrichts der Plansprache.  Es entstanden 1976 und 1977 weiterhin drei Ausgaben der „Esperantologiaj kajeroj“.

 

[37]            In Vorbereitung befindet sich ein niederländisches Lehrbuch von Wim Jansen (Erscheinen für 2003 angekündigt).

 

[38]            Vgl. dazu auch Silagi (1996), der 1929-1930 in Budapest ein Periodikum mit dem lateinischen Titel Communicationes (Libelli pro historia et scientia interlinguarum) herausgab.

 

[39]            Nachfolger von "The International Language Review", jedoch mit wesentlich geringerem interlinguistischem Anteil, waren "International Language Reporter" (1969-1979) und  "Eco-logos" (1971-1979), herausgegeben von John W. Ragsdale, Denver (vgl. Golden 1993).

 

[40] „Organ oficial del Union International de Interlinguistik Service”, Amsterdam, hrsg. Von W. J. Visser). Der Titel ist  in Eurolatin verfaßt. In “Union” sind Beiträge in mehreren  Plansprachen enthalten, insgesamt 22 kleine Bulletins mit  274 Seiten.

 

[41]            Über den Inhalt siehe IntI 45.

 

[42]            Seit Mitte der 90-er Jahre hat LPLP eine eigene speziell interlinguistische Sektion, die von Mark Fettes redigiert wird.

 

[43]            Über den Inhalt der ersten beiden Hefte vgl. IntI 33, IpI 32+37.

 

[44]            Zum Inhalt vgl. IpI 12-13.

 

[45]            Vgl. die Titellisten in IpI 17.

 

[46]            Vgl. die Titel in „Esperanto aktuell“ 5/2002, S. 2.

 

[47]            Vgl. die Liste der Veröffentlichungen  in IpI 31, IntI 33.

 

[48]            Vgl. Máthé (1993) sowie den Probedruck Rondo Takács (1992). In Budapest erschienen 1993-1994 insgesamt 18 Ausgaben des bibliographischen Bulletins "Periodaĵoj".

 

[49]            Rund um die Welt. Zeitschrift für Volapükisten und solche, die es werden wollen.1.-4. Jahrgang (April 1888 - März 1892), hrsg. von Reinhard Haupenthal (Hildesheim-Zürich-New York: Georg Olms, 2000).

 

[50]            Geoffrey Sutton hat die Bibliographie von Ockey, die auch Fachwörterbücher auflistet, auf Diskette geschrieben und bis 2002 ergänzt. Eine Liste von Fachwörterbüchern 1980-2002 wurde auch von Jérôme Vachey zusammengestellt. Sie ist konsultierbar unter www.tekstoj.nl (20.4.03).

 

[51]            Die interlinguistisch relevanten Titel sind in den Listen der Veröffentlichungen von Helmar Frank verstreut.

 

[52]            Siehe auch die erste Liste der Publikationen von Haupenthal (Esther Haupenthal 1995).

 

[53]            Linguistic bibliography for the year... and supplements for previous years. Published by the Permanent International Committee of Linguists under the auspices of the International Council for Philosophy and Humanistic Studies. Edited by Mark Janse and Sijmen Tol, with the assistance of  Inge Angevaare and Theo Horstman.

 

[54]            Bibliography of General Linguistics and of English, German, and Romance Linguistics. Compiled by Elke Suchan, Heike Westermann and Marc-Oliver Vorköper.

 

[55]            Die Mitarbeiter der interlinguistischen Rubriken sind W. A. Verloren van Themaat (1979-1989), Humphrey Tonkin (1980 - , nun chief bibliographer), Jane Edwards (1984-1998) und Detlev Blanke (1992-).

 

[56]            Wegen des langsamen Erscheinungsrhythmus wertet der letzte vorliegende  Band das Jahr 1998 aus (erschienen 2002).

 

[57]            Vgl. Jüttner (1990). Mitarbeiter war der Autor dieser Studie.

 

[58]            1974 - 1977 redigiert von Ulrich Lins, Köln (erste Serie: 1-4), 1983 - 1990 von Ryszard Rokicki, Warschau (zweite Serie: 1-20) und ab 1992 von Detlev Blanke, Berlin (dritte Serie: 1-43 [4/2002], wird fortgesetzt).

 

[59]            Vgl. das Interview mit LIU in der Zeitschrift „Esperanto“ (Rotterdam)  Nr. 12/2002  und IpI 42.

 

[60]            Internationale Bibliographie der Zeitschriftenliteratur/ begründet von Felix Dietrich. Osnabrück 1897-1964. Erscheint seit 1965 in Osnabrück mit drei Abteilungen:

 

A: Bibliographie der deutschen Zeitschriftenliteratur.

 B: Bibliographie der fremdsprachigen Zeitschriftenliteratur. Répertoire bibliographique international des revues. International index to

     periodicals.

 C: Bibliographie der Rezensionen und Referate.

 

[61]            DFG = Deutsche Forschungsgemeinschaft.

 

[62]            Die Ausgabe von CCL 30 (2002), Nr. 1-2  listet 260 Titel auf.

 

[63]            Vgl. auch die Auswahlbibliographie in „der esperantist“ 26 (1990), Nr. 5(163), S. 97-109

 

[64]            Nur die DDR-Ausgaben 1966-1989, vgl. dazu die Auswahlbibliographie in „der esperantist“  26(1990), Nr. 4 (162), S. 90-93.

 

[65]            La Esperantisto. Gazeto por la amikoj de la lingvo Esperanto. 1889-1895. Kun postparolo de Reinhard Haupenthal. Hildesheim-

               Zürich-New York: Olms 1988.

 

[66]            Vgl. Libroservo de UEA, 2001. Esperanto-Katalogo. Rotterdam: Universala Esperanto-Asocio, 190 S., auch konsultierbar unter www.uea.org (20.4.03).

 

[67]            Vgl. Bibliographia de Interlingua. Catalogo de publicationes in e pro Interlingua. Beekbergen: Servicio de libros U.M.I.,  edition

                januario 2000, (numero 27), 28 S. Die letzte Ausgabe kann unter www.interlingua.com (20.4.03) konsultiert werden.

 

[68]            In einem Vortrag auf der 15. Esperantologischen Konferenz, im Rahmen des 77. Esperanto-Weltkongresses.

 

[69]            Die jeweils aktuellen Adressen finden sich in den Ausgaben des „Jarlibro“ von Universala Esperanto Asocio, Rotterdam.

 

[70]            Vgl. die  inzwischen leider erheblich veralteten Kataloge Steiner 1957, 1958, 1969; Hube/März 1975. Von 1950-1984 informierte über Neuanschaffungen das "Informilo de IEMW", von 1985-1989 ersetzt durch "Bibliografio de Esperanto (kaj aliaj planlingvoj)". In neuerer Zeit erfolgt die Katalogisierung durch das elektronische Suchsystem TROVANTO, das über das Internet nutzbar ist (vgl. 7.). Am 29.11.02 enthielt die Datenbank 29 000 Einträge (vgl. 7).

 

[71]            Vgl. Claude Gacond (2003): Le Centre de documentation et d’étude sur la langue internationale de la Bibliothèque de la Ville de La Chaux-de-Fonds. 1954-2003: bientôt un demi-siècle d’activité. Rapport historique.  Manuskript, 50 p., im Druck (einsehbar unter  www.esperanto-gacond.ch ).

 

[72]            Vgl. dazu Lins 1995.

 

[73]            Der bis Ende Mitte 2002 elektronisch registrierte Katalog enthält etwa 40 000 Titel, inkl. gebundene Zeitschriften-Jahrgänge (vgl. „Esperanto aktuell“ 21[2002]4, S.13).

 

[74]            Der Zugang zur Sammlung befindet sich bei www.iulm.it (20.4.03).

 

[75]            So befindet sich z.B. das komplette Archiv und die Bibliothek des Esperanto-Verbandes im Kulturbund der DDR als Teil des Kulturbundarchivs in der Stiftung Archive der Parteien und Massenorganisationen der DDR beim Bundesarchiv, SAPMO, in Berlin.

 

[76]            Auf die Möglichkeiten und Probleme der Internetnutzung für die Interlinguistik haben in letzter Zeit Becker (1997; 2001) und Fettes (1997) hingewiesen.

 

[77]            Die beim Deutschen Esperanto-Bund (Freiburg) 1996 erschienene Multimedia-CD „espeRom“, enthält z.B.  wiss. Beiträge über die Plansprachenproblematik, Kurse und umfangreiche Grammatiken, Wörterbücher, Spezialbibliographien und Bibliothekskataloge, Angebote von Bücherdiensten. Sie stellt die praktische Verwendung des Esperanto vor (u.a. Organisationen, Kongresse und andere Veranstaltungen, Zeitschriften) und bietet einen Führer durch das ständig wachsende Angebot von  Internet-Diensten („Gelbe Seiten“). Diese CD enthält außerdem die Esperanto-Fassung der gesamten Bibel (vgl. IntI 23, IpI 23).

 

[78]            Ich danke Marc van Oostendorp für die Mitteilung.

 

[79]            Vgl. dort  eine Studie von Ulrich Becker 2001 zum Thema Interlinguistik im Internet, nachgedruckt in IntI 44.

 

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