Gesellschaft für Interlinguistik e.V. (GIL)
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 Ulrich Becker

Interlinguistik und Internet
(Eine Sammlung von Internet-Adressen finden Sie am Ende dieses Beitrags. - Go to the end of this page to find a collection of web addresses.)

1. Einführung
2. Definitionen
3. Informationen
4. Das virtuelle Leben der plansprachigen Gemeinschaften
5. Konsequenzen
6. Anhang
7. Bibliographie

Resumo
Dum malmultaj jaroj, la Interreto fariĝis pli akceptebla inform-fonto por esplorantoj en la kampo de interlingvistiko. Hodiaŭ ĝi estas ankaŭ grava rimedo de komunikado, organizado kaj diskuto por la parolantoj de planlingvoj, ĉefe Esperanto, sed ne nur. Tial lingvistoj kaj interlingvistoj devas preni ĝin serioza kiam ili estas skribontaj pri la komunumoj de planlingvoj kaj la interrilatoj de iliaj adeptoj. La artikolo komparas la diferencajn difinojn de la termino "interlingvistiko" en la Interreto, montras kie trovi informojn pri interlingvistiko kaj planlingvoj en la Interreto, kaj substrekas la pli vastan uzon de la Interreto por organizaj celoj de la Esperanto-movado kaj aliaj komunumoj de parolantoj de planlingvoj.
Krome ĝi listigas grandan nombron da ret-ligoj al aliaj Interretaj paĝoj por plua serĉo.

Abstract
Within a few years, the internet has become an increasingly reliable source of information for researchers in the field of interlinguistics. It is today also an important means of communication, organization and discussion for the speakers of planned languages, mainly, but not only, of Esperanto. Therefore, any linguist or interlinguist who is going to describe a planned language community and the interrelations of its members has to take the internet seriously. The article compares the various definitions of the term "interlinguistics" on the internet, shows where to find information about interlinguistics and planned languages on the internet, and points out the increasing use of the internet for organizational purposes for the Esperanto movement and other communities of speakers of planned languages. In addition, it lists a large number of hyperlinks for further research.

1. Einführung und Gegenstand des Beitrags

Der Computer hat das Leben von Millionen von Menschen in weiten Teilen der Erde verändert, privat und beruflich. Er beeinflußt die Geschwindigkeit von Arbeitsabläufen, die Qualität und Quantität von Kommunikation, die Möglichkeiten der Archivierung und Reproduktion von Daten in einem Ausmaß, wie es sich noch vor wenigen Jahrzehnten kaum jemand vorstellen konnte. Auch die meisten Bereiche der Wissenschaft entwickeln sich sprunghaft im digitalen Zeitalter. Die bedeutendste amerikanische Zeitschrift für Verleger, Redakteure und Buchgeschäfte Publishers Weekly berichtet in einem Artikel über Wörterbücher und Enzyklopädien vom November 1999, daß das Cambridge International Dictionary of English von 1994 auf einem elektronischen Corpus von 100 Millionen Wörtern basiert, die in langen Reihen laufenden Textes gefunden wurden, wie einer Jahresausgabe der Washington Post, in kompletten Büchern, sogar in ganzen Stunden Rede von Tom Snyder im spätabendlichen Fernsehen. Noch vor zwanzig Jahren konnten Wörterbuchautoren von solch einem riesigen linguistischen Unternehmen nur träumen, und ohne den elektronischen Rechner mit seinen enormen Speicher- und Analysefähigkeiten und seiner stetig wachsenden Schnelligkeit wäre solch eine Flut von Wörtern nicht zu bewältigen.

Auch die Interlinguistik profitiert in zunehmendem Maße von den Möglichkeiten im elektronischen Zeitalter, und es bleibt abzuwarten, ob dieser Nutzen die eher zweifelhaften Errungenschaften überwiegt, die der gegenwärtige Vormarsch des Englischen nicht nur im technologischen Bereich, sondern auch durch die Monopolisierungen im Internet mit sich bringt. Das soll jedoch nicht Thema dieses Beitrags sein.

Der Zweck dieses Artikels besteht in dem Versuch, Antworten auf zwei Fragen zu geben:

(1) Wie, in welchem Ausmaß und in welcher Qualität können Interessenten Informationen zum Thema Interlinguistik finden, wenn sie im Internet recherchieren?

(2) Das Internet dient in allererster Linie der Kommunikation und Vermittlung von Information im internationalen Maßstab; es stellt sich daher die Frage: Inwieweit und in welchen Bereichen kann das Internet selbst zu einem Forschungsbereich für Interlinguisten werden?

Noch vor wenigen Jahren mußten Autoren, die zum Thema Interlinguistik im Internet schrieben (Becker 1996a,b; 1997; Fettes 1997) feststellen, daß das Internet als wissenschaftliche Quelle für Forschung im interlinguistischen Bereich mehr als unzuverlässig ist. Zum einen machte der virtuelle Charakter dieses Kommunikationsnetzes die Informationen instabil und flüchtig: Internetseiten, die von Bedeutung waren und in wissenschaftlichen Beiträgen oder Bibliographien zitiert wurden, verschwanden von einem Tag auf den anderen, weil ihr Eigentümer den Internetservice-Anbieter wechselte oder den ihm zur Verfügung stehenden Speicherplatz im Netz für andere Zwecke verwenden wollte. Ebenso ist die Möglichkeit, digital gespeicherte Informationen einfach und bequem verändern zu können, zwar für viele Zwecke ein enormer Vorteil, aber ein Alptraum für Verfasser von Bibliographien und Autoren, die ihre Recherchen auf das Internet konzentrierten. Zum anderen war (und ist) es durch die überwältigende Flut von Internetseiten und Informationen für viele unmöglich, seriöse von weniger wichtigen oder falschen Informationen zu unterscheiden.

Inzwischen haben aber selbst Standardwerke wie das MLA Handbook for Writers of Research Papers der Modern Language Association of America einsehen müssen, daß die Forschung am Zitieren von Quellen aus dem Internet nicht vorbeikommt. Das MLA Handbook schreibt in seiner 5. Auflage von 1999:

Citations of electronic sources and those of print sources should accomplish the same ends and have analogous formats... Since [online - U.B.] addresses can change, however, and their length and complexity can result in transcription errors, it is crucial to be as accurate as possible in supplying not only URLs but also other identifying information...

Das Handbuch schreibt daher für das Zitieren z.B. von Online-Büchern vor, den Namen des Autors (Redakteurs, Übersetzers etc.) und den Titel des Buches anzugeben, ebenso das Datum der elektronischen Veröffentlichung, den Namen der Organisation oder Institution, die die elektronische Veröffentlichung ermöglicht oder realisiert hat, mögliche gedruckte Versionen mit allen bibliographischen Angaben, soweit aus der Online-Publikation ersichtlich, sowie - und das ist der wesentliche Unterschied zur "realen" Welt - das Datum, an dem die Publikation online gefunden wurde sowie die Netzwerk-Adresse (URL).

Tatsächlich sind Tendenzen in den verschiedenen Bereichen des Internets ablesbar, die auf eine zunehmende Institutionalisierung hindeuten - das bedeutet allerdings noch lange nicht, daß Online-Quellen heute in jedem Fall zuverlässig und dauerhaft sind. Die Beispiele auf den folgenden Seiten wollen jedoch diese Tendenzen aufzählen und erläutern.

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2. Definitionen des Begriffs "Interlinguistik" im Internet

Im vorliegenden Artikel soll der Begriff Interlinguistik im Geiste der Gesellschaft für Interlinguistik (GIL) verstanden werden, die auf ihrer Internetseite eine deutschsprachige Definition (und ihre englische Übersetzung) anbietet:

Unter Interlinguistik verstehen wir die Wissenschaft von der internationalen sprachlichen Kommunikation mit allen ihren Aspekten. Das impliziert die Funktion, Struktur, Entwicklung und Anwendung von Ethno- und Plansprachen als internationale Kommunikationsmittel.

Es soll daher nicht Gegenstand dieses Beitrags sein, all die vielen Sprachprojekte aufzuzählen, die im Internet veröffentlicht und diskutiert werden, aber nicht das Ziel haben, der internationalen sprachlichen Kommunikation zu dienen, und die meist mit den Begriffen constructed languages, model languages oder imaginary languages bezeichnet werden. Diese Sprachprojekte wurden in den erwähnten früheren Beiträgen zur Interlinguistik im Internet als Phänomen erläutert (vgl. Becker 1996; 1997; Fettes 1997).

Es gibt jedoch weitere Internetseiten, die den Begriff Interlinguistik - manchmal im Rahmen einer breiteren Darstellung interlinguistischer oder plansprachlicher Themen, selten in anderen wissenschaftlichen Kontexten - definieren.

Mark Fettes beschreibt Interlinguistik auf der Internetseite der Esperantic Studies Foundation (ESF):

...the study of how languages are used to communicate between different linguistic groups, and in particular how the techniques of language planning can be used to improve such communication.

James Chandler veröffentlicht auf seiner Internetseite einen Beitrag von Otto Jespersen, der Interlinguistik im Jahre 1931 folgendermaßen beschrieb:

...that branch of the science of language which deals with the structure and basic ideas of all languages with the view to the establishing of a norm for interlanguages, i.e. auxiliary languages destined for oral and written use between people who cannot make themselves understood by means of their mothertongues.

Bei der Suche nach dem Terminus Interlinguistik in einer der Suchmaschinen wird dem Internetnutzer auch eine Seite "Language ENgeneering Service" (LENS) angezeigt, welche interlingualen Unterricht und interlinguale Technologie ... für Firmen, Sprachlehrer und Übersetzer anbietet, und die Interlinguistik wie folgt definiert:

Interlinguistics is a new linguistic model of cognition, creativity and communication based on the concepts of interlanguage and intra-language. It emphasises the creative and cognitive as well as the communicative functions of language - its role in shaping and representing our knowledge of the world, recognising that no one language can provide a complete and consistent representation of other languages and knowledge domains, no one language or knowledge domain can be reduced to the terms of another.

LIU Haitao, China, stellt einige der Definitionen einander gegenüber. Neben den erwähnten Definitionen der GIL und von Mark Fettes zitiert er Klaus Schubert aus dessen Buch "Interlinguistcs" (vgl. Schubert 1989) und gibt außerdem eine Definition von Alicja Sakaguchi wieder, die in ihrem Buch Interlinguistik. Gegenstand, Ziele, Aufgaben, Methoden Interlinguistik wie folgt beschreibt:

Interlinguistik (interlingu(a)+ist/ik!) (=Plansprachenkunde) ist eine sprachwissenschaftliche (und unter Umständen literaturwissenschaft-liche) Teildisziplin, deren Untersuchungsgegenstand die Plansprachen (und die in ihnen verfaßte Literatur) sind. (Hervorhebungen im Original)

Am Ende dieser Auflistung von Definitionen gibt LIU Haitao schließlich seine eigene Version, die den Bogen zum breiteren Interlinguistik-Verständnis der GIL wieder schließt:

Resume, ni opinias ke interlingvistiko estas branĉo de lingvistiko, vastsignife ĝi esploras multaflanke la demandaron de interlingva komunikado, celante plibonigi kaj optimigi la interlingvon. Teorie, planlingvoj estas homa kreaĵo por tia celo, tiel senstrange ili fariĝas fokuso kaj kerno de interlingvistiko, kaj formiĝas la planlingvistiko - la branĉo de interlingvistiko.

Auch Hartmut Trautmüller, Schweden, der für seine Interlinguistik-Kurse am Institut für Linguistik der Stockholmer Universität den thematischen Rahmen seiner Vorlesungen abstecken mußte, spricht auf seiner Internetseite von den verschiedenen Inhalten, die der Interlinguistik zugeordnet werden, besteht jedoch darauf, wie die GIL, alle Aspekte der Interlinguistik zu diskutieren: Phänomene, die beim internationalen Kontakt von Sprachen entstehen; interethnische Sprachen und ihre Anwendung, ganz gleich ob sie spontan entstanden sind oder planmäßig geschaffen wurden; plansprachenwissenschaftliche Fragen.

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3 Informationen zum Thema "Interlinguistik" im Internet

Dieser Abschnitt will einen Überblick über die drei wichtigsten Online-Informationsquellen zur Interlinguistik und Plansprachenwissenschaft geben (3.1. - 3.3.) sowie auf die anderen wachsenden Möglichkeiten hinweisen, die dem Suchenden - dank der Entwickung von Serviceleistungen und Geschäftssinn im Internet - helfen, sich zum Thema Interlinguistik ausführlicher zu informieren.

3.1 Gesellschaft für Interlinguistik e.V. (GIL)

Die GIL wurde 1991 in Berlin gegründet. Sie ist eine sprachwissenschaftliche, gemeinnützige Vereinigung, die u.a. jährliche Kolloquien veranstaltet und regelmäßig zwei Publikationen veröffentlicht: die vierteljährlichen Interlinguistischen Informationen sowie das einmal im Jahr erscheinende Beiheft zu den Interlinguistischen Informationen mit den Beiträgen der Kolloquien. Den Vorsitz hat derzeit Dr. sc. Detlev Blanke inne.

Die Internetseite der GIL, betreut vom Autor dieses Beitrags, gibt Definitionen der Begriffe Interlinguistik, Plansprachen und Esperantologie (in deutsch und englisch) und beschreibt die Aktivitäten und die Arbeitsbereiche der Mitglieder der GIL.

Die Seite veröffentlicht Einladungen zu den Kolloquien, Informationen zu den Beiheften, und verweist mit Beispieltexten auf die Interlinguistischen Informationen. Eine der ausführlichsten interlinguistischen Bibliographien ist auf den Seiten der GIL ebenso zu finden wie Beiträge zur Darstellung von interlinguistischen Informationen im Internet (mit Hyperlinks).

3.2 Esperantic Studies Foundation (ESF)

Die Seiten der ESF werden von Mark Fettes betreut und enthalten umfangreiches englischsprachiges Material
zur Esperantic Studies Foundation und ihren Aktivitäten selbst, sowie zu den von ihr herausgegebenen Esperantic Studies, eine Reihe von esperantologischen und interlinguistischen Beiträgen im vollen Wortlaut, mit jeweils wertvollen bibliographischen Listen; sie betreuen außerdem die Internetseiten des von Universala Esperanto-Asocio (UEA, Esperanto-Weltbund) initiierten und von der ESF unterstüzten Centro de Esploro kaj Dokumentado pri la Monda Lingvo-Problemo (CED, Zentrum für die Erforschung und Dokumentierung des Sprachenproblems in der Welt),
und veröffentlichen Beiträge zur Linguistischen Ökologie (Linguistic Ecology).
Die Internetseiten der ESF geben ihrerseits englischsprachige Definitionen der Begriffe Interlinguistik, Plansprachen und Esperantologie, bieten eine umfangreiche interlinguistische Bibliographie an und stellen eine große Sammlung von Hyperlinks zu anderen interlinguistischen und plansprachlichen Seiten zur Verfügung.

Sie sind mit Abstand die zur Zeit ausführlichste Darstellung interlinguistischer Thematik im Internet und werden von der Online-Ausgabe der Encyclopaedia Britannica, Britannica.com, beim Suchen nach "interlinguistics" als The Web's Best Site(s) empfohlen.

3.3 LIU Haitao und Interlinguistik in China

Zu interlinguistischen Aktivitäten in einzelnen Ländern gibt es m.E. außer auf den Seiten der GIL (vgl. 3.1. zur Arbeit der GIL in Deutschland) nur noch Informationen zur Geschichte und zum gegenwärtigen Stand interlinguistischer Forschung in China auf den Seiten von LIU Haitao aus China. LIU Haitao bietet ebenfalls eine interlinguistische Bibliographie an sowie eine Liste von interlinguistischen Neuerscheinungen, und es ist ein großer Verdienst LIU Haitaos, daß er mehrere seiner interlinguistischen Internetseiten, darunter die Bibliographie, auch in chinesischer Sprache anbietet.

3.4 Sonstige Internetdienste: Suchmaschinen, Bibliographien, Enzyklopädien, Buchverkaufskataloge, Bibliotheken etc.

Wer beabsichtigt, sich mit Hilfe der populären Suchmaschinen Zugang zu Informationen zu Interlinguistik oder einzelnen Plansprachen zu verschaffen, sollte sich vorher mit den Funktionsweisen der verschiedenen Suchmaschinen vertraut machen. Während die einen komplette Webseiten indizieren und bei der Suche nach einem Begriff alle Seiten auflisten, in denen dieser Begriff erwähnt wird, durchsuchen "intelligentere" nur die von den Autoren der HTML-Seiten für die Suche bereitgestellten Bereiche, in denen Titel, Autorennamen, Schlüsselwörter und andere wichtige Informationen gespeichert werden können. Im folgenden ein kleiner, nicht repräsentativer Vergleich von nur fünf der Hunderte von Suchprogrammen im Internet, der zeigen soll, wie sich die Suchprogramme voneinander unterscheiden und wie sie bei einem ungeübten Internetnutzer für Konfusion sorgen können. Während Hotbot und AltaVista traditionelle Suchmaschinen sind, welche die bei ihnen registrierten Seiten alle anzeigen, wenn die gesuchte Buchstabenfolge in ihnen auftaucht, sind Mamma und Metacrawler keine eigenen Suchmaschinen, sondern Programme, die andere Suchmaschinen mitnutzen; zudem enthalten sie eine Reihe von zusätzlichen Programmen, die die Suchergebnisse nutzerfreundlicher auflisten. Euroseek ist eine besondere Suchmaschine, die sich das Ziel gestellt hat, die führende europäische Suchmaschine zu werden; sie bietet ihr Portal in einer wachsenden Anzahl europäischer Sprachen an, inklusive Esperanto; zudem können Seiten der einzelnen Sprachen gesondert oder aller Sprachen durchsucht werden.

gesuchte Wörter

"Mamma"

"Meta-crawler"

"Alta Vista"

"Hotbot"

Euro-seek

interlinguist(ik,ics...)

18 Treffer

31 Treffer

21 Treffer

16 Treffer

62 Treffer

Esperanto

42 Treffer

126 Treffer

130.800 Treffer

330.500 Treffer

20.314 Treffer

Interlingua

42 Treffer

122 Treffer

4.396 Treffer

7.100 Treffer

1.146 Treffer

Volap(ük, uko)

23 Treffer

95 Treffer

36 Treffer

53 Treffer

6 Treffer

Die kürzeren Trefferlisten sind einfacher zu durchschauen, aber alle sehr unvollständig. Dagegen bieten die mehrere tausend Treffer umfassenden Listen eine unüberschaubare Menge wichtiger und unwichtiger Seiten, die jeden ernsthaften Interessenten nur abschrecken und eine seriöse Forschungsarbeit unmöglich machen. Jeder Nutzer von Suchprogrammen welcher Art auch immer ist gut beraten, die ersten 10 bis 20 Links der Trefferliste aufzurufen und dann die internen und externen Links der so gefundenen Seiten für die weitere Recherche zu nutzen.

Einen besonderen Platz unter den Suchmöglichkeiten bietet das Portal Open Directory (dmoz.org). Es ist eine umfassende, nach Kategorien systematisch geordnete Sammlung von Links, die von Freiwilligen verwaltet und z.T. gestaltet wird. In der Kategorie Esperanto finden sich zur Zeit 16 Subkategorien, von Kunst, über Gesellschaft und Literatur, bis Wissenschaft, mit insgesamt 1520 Einträgen von Hyperlinks. Es ist ein wachsendes, großes Internet-Portal zumindest für Esperanto (und zu einem großen Teil in Esperanto geschrieben), obwohl auch eine Reihe von Links zu Informationen über andere Plansprachenprojekte zu entdecken sind. In der Subkategorie Informoj/Vortaroj sind zum Beispiel 62 Esperanto-Wörterbücher aufzurufen, die online zu benutzen sind.
Einen Spiegel der Seiten des Open Directory Project bietet Netscape an.

Relativ einfach ist es, Bibliographien zu finden, die auf Texte im Internet oder - in den meisten Fällen - auf traditionelle gedruckte Texte verweisen. Neben den unter 3.1. bis 3.3. erwähnten Bibliographien auf den Seiten der Gesellschaft für Interlinguistik, der Esperantic Studies Foundation und LIU Haitaos gibt es eine umfangreiche plansprachige Bibliography of Planned Languages (excluding Esperanto) von Richard K. Harrison. Diese Bibliographie enthält die Abschnitte Interlinguistcs, Volapük, Ido, Occidental, Interlingua, Glosa, Modified English, Latin and Modified Latin, Pasigraphies and Number Languages, a priori and Mixed Languages, a posteriori Languages.

Eine weitere kurze interlinguistische Bibliographie veröffentlicht Tsuguya Sakasi im Internet.

Esperanto (und zum Teil die Interlinguistik allgemein) betreffende Bibliographien, Bibliothekskataloge sowie Buchverkaufskataloge sind in großer Zahl im Internet zu finden und als Sammlung von Hyperlinks sehr übersichtlich aufgelistet in der sogenannten Virtuala Esperanto-Biblioteko (VEB), die von Martin Weichert betreut wird.

Eine weitere Möglichkeit der Suche nach Informationen zur Interlinguistik besteht darin, eine Online-Enzyklopädie nach relevanten Termini zu durchforsten. Neben dem kostenlosen Online-Angebot der Encyclopaedia Britannica können die anderen, kleineren Online-Enzyklopädien, die derzeit im Internet zu finden sind, vernachlässigt werden. Lediglich die Encarta Encyclopaedia auf den Seiten von Microsoft Network (msn) hat einen vergeichbaren Umfang, allerdings sind deren Einträge zu einem großen Teil nur für registrierte Nutzer zu öffnen.

Die Encyclopaedia Britannica bietet in der Tat einen umfassenden Service an: Obwohl sie auf den Seiten von Britannica.com, wie die Online-Ausgabe offiziell heißt, den Eintrag "interlinguistics" in ihrem Wörterbuchbestand nicht finden kann, gibt sie dem Suchenden wertvolle Hinweise, wie er sich informieren kann: In einer Rubrik The Web's Best Sites gibt sie einen Hyperlink zu Mark Fettes' Internetseite Esperanto Studies and Interlinguistics und eine Kurzbeschreibung dieser Seite, und in einer weiteren Rubrik Related Products werden zwei Bücher empfohlen: Klaus Schuberts Interlinguistics: Aspects of the Science of Planned Languages (vgl. Schubert 1989), und Humphrey Tonkins Esperanto, Interlinguistics & Planned Languages (vgl. Tonkin 1997), jeweils mit direktem Link zu einem Online-Buchgeschäft, wo sie sofort bestellt werden können.

Wesentlich mehr Ergebnisse können erzielt werden, wenn die Suchbegriffe "artificial language" oder "Esperanto" eingegeben werden. Britannica.com bietet in beiden Fällen eine längere Liste von Treffern in allen ihren vier Rubriken (The Web's Best Sites, Encyclopaedia Britannica, Magazines, Related Products), darunter Enzyklopädie-Einträge wie "The Control of Language for Cultural Ends", "Developments in Linguistic Analysis and their Offshots" etc.

Eine andere Möglichkeit, mit Hilfe des Internets Informationen zu interlinguistischen Themen zu finden, sind die Online-Kataloge wissenschaftlicher Bibliotheken. Die Internetseite www.libraries-online.com hält eine Liste der meisten seriösen Online-Kataloge bereit. Eine Suche im Katalog der Library of Congress zum Beispiel ergab zwar eine magere Ergebnisliste für die Stichworte "interlinguistcs" (5 Treffer) bzw. "Interlinguistik" (4), jedoch 961 Treffer für "Esperanto", 150 Treffer für "Interlingua" und immerhin 44 Treffer für "Volapuk".
Die größeren Online-Kataloge der auf Esperanto spezialisierten Bibliotheken (mit zum Teil über 10.000 Titeln) sind auf den Seiten der erwähnten Virtuala Esperanto-Biblioteko30 sehr gut beschrieben und verlinkt.

Eine große Anzahl von individuellen Internetseiten, vor allem der Esperantisten, bieten interlinguistische oder esperantologische Informationen. Als Beispiele seien hier nur die Seiten von Marc van Oostendorp und Claude Piron genannt.

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4. Das Internet als potentieller Forschungsgegenstand für Interlinguisten: Das virtuelle Leben der plansprachigen Gemeinschaften

Im Laufe der letzten Jahre haben sich Sprechergemeinschaften einiger Plansprachen(projekte) im Internet "eingenistet", hinterlassen nicht mehr nur Spuren in Form von Kurzbeschreibungen der jeweiligen Sprachstrukturen, sondern haben den Nutzen des Internets als hevorragendes Mittel für Kommunikation und Information erkannt. Die Tabelle im Abschnitt 3.4. hat auf diese Tendenz hingewiesen. Allerdings muss dabei ein enormer qualitativer und quantitativer Unterschied zwischen dem virtuellen Leben der Sprechergemeinschaft des Esperanto und denen anderer Plansprachen festgestellt werden. Während man nach wie vor hier und da Beschreibungen von Projekten wie Volapük, Occidental-Interlingue, Glosa und vieler anderer älterer oder jüngerer Projekte finden kann, gibt es zwar für Interlingua und Ido eine Reihe interessanter Seiten, welche auf die Bemühungen dieser Sprechergruppen hinweisen, für das jeweilige Plansprachenprojekt zu werben und ein kleines virtuelles Informationsnetz aufrecht zu erhalten - ein wirklich breites spontanes "Leben" mit Klubs, Diskussionsgruppen, diversen Online-Diensten etc. ist jedoch nur für das Esperanto festzustellen. Die zunehmende Verwendung von Unicode als Standard für die Kodierung und Darstellung von Buchstaben und Zeichen vieler Sprachen und Zeichensysteme im Internet wird auch die von einigen noch als "Problem" angesehene Abbildung der Esperanto-Sonderzeichen einfacher machen.
Der Abschnitt 4. ist aus den genannten Gründen auf Esperanto sowie Interlingua und Ido begrenzt, sowie im Falle Esperanto - wegen der Fülle des Materials - auf einige wenige Beispiele.

4.1 Plansprachige Gemeinschaften und ihre Darstellung im Internet: Institutionen, Gruppen, Individuen

Inzwischen haben offenbar Tausende von Esperantisten sowie viele Anhänger anderer Plansprachenprojekte individuelle Webseiten ins Internet gesetzt, wie die vielen Einträge in Internet-Portale und Suchmaschinen zeigen. Es wäre daher müßig, mit einer Auflistung auch nur zu beginnen. Daher sollen hier nur einige der wichtigsten oder "zentralen" Internet-Adressen genannt werden:

Mit www.uea.org hat Universala Esperanto-Asocio (Esperanto-Weltbund, UEA) endlich eine informative und schön gestaltete Internetseite in verschiedenen Sprachen als Internet-Schaufenster. Sie beschreibt viele Serviceleistungen dieser größten internationalen Esperanto-Institution, informiert über Geschichte und Struktur des Esperanto und über die Funktionsweise und die Gremien von UEA. Als wichtige Hilfe für Suchende nach interlinguistischer und esperantologischer Literatur erweist sich der Online-Bücherkatalog auf den UEA-Seiten.

Weitere Internet-Adressen von zahlreichen Esperanto-Organisationen (TEJO, SAT, viele nationale Esperanto-Vereine etc.) sind auf den schon erwähnten Seiten der Virtuala Esperanto-Biblioteko zu finden. Ein großer Teil des Lebens der plansprachigen Gemeinschaft spiegelt sich hier wider: von der Esperanto-Literatur bis zu regionalen Aktivitäten von Gruppen; von Zeitschriften in Esperanto bis hin zu Fachorganisationen.

Ähnliches trifft auf das schon genannte Internet-Portal des Open Directory Projects zu.

Ein ganzer Ring von vernetzten Seiten von Individuen und Organisationen ist u.a. auch im sogenannten WebRing Esperanto zu endecken.

Eine professionell gestaltete Internetseite bietet auch die Union Mundial di Interlingua (UMI) an. Sie enthält nationalsprachige Informationen zu Interlingua, Übersetzungsdienste, Bücherverkaufslisten, zahlreiche Dokumente zur Sprache Interlingua und zur Organisation UMI sowie ein Online-Wörterbuch auf der Homepage der UMI. Auch Interlingua hat seinen WebRing.

Die Ido-Sprechergemeinschaft verfügt über mehrere Seiten, welche die Plansprache in ihren verschiedenen Aspekten vorstellen und eine Online-Vernetzung vorantreiben. Genannt seien hier The international language Ido - improved Esperanto, Die deutsche Webseite der Internationalen Welthilfssprache IDO oder Jeffrey Hennings Ido - an international language.

4.2 Online-Diskussionsgemeinschaften: Das Internet als Spiegel und als Mittel zur Entwicklung der Gemeinschaft

Ein relativ neues Phänomen, welches m. E. besondere Beachtung verdient, ist die zunehmende Verwendung des Internets für die Weiterentwicklung der plansprachigen Gemeinschaften. Das soll hier nicht in erster Linie auf die Werbung neuer Mitglieder bezogen sein, sondern auf das Bedürfnis von Sprechern der Plansprachen, das Internet für die breitere oder spezialisierte Kommunikation zu benutzen.

Während der Nutzen des Elektronischen Briefes (electronic mail, e-mail) inzwischen fast jedem bekannt ist, sich auch die Usenet-Newsgroups als Diskussionsforen anhaltender Beliebtheit erfreuen, und offenbar auch die Mailing-Listen selbst im Zeitalter der überschäumenden Werbung im Internet und per E-Mail nicht aus der Mode kommen, stellen die Online-Klubs und -diskussionsgruppen, in erster Linie bei eGroups und Yahoo!, ein neueres, interessantes, die Vielfalt und Vielschichtigkeit des Lebens in einer plansprachigen Gemeinschaft wie der Esperanto-Bewegung unter Beweis stellendes Phänomen dar. Das Besondere an diesen Klubs besteht darin, daß sie überwiegend aus dem Bedürfnis einer fachlichen Kommunikation und einem Gemeinschaftsgefühl heraus entstehen. Während man Internetseiten mit uninteressantem Inhalt beim Surfen oftmals nicht "umgehen" kann, muß man sich in diesen Klubs anmelden, um Mitglied zu werden, alle Dienste nutzen und mitreden zu können.

Hier einige Beispiele und Vergleiche (Stand Juli 2000). Zunächst Plansprachenprojekte außer Esperanto (oder übergreifend):

(1) IALlist (31 Mitglieder)
IALlist is a list discussing the state of research in artificial auxiliary languages, such as Occidental, Esperanto, Acadon, Lojban, Ido, Interlingua and others. It is meant to provide a free exchange of ideas and comparison of data, absent ad hominem attacks and factional feuds. A LangMaker.com mailing list.

(2) Occidental (20 Mitglieder)
Diskussionen in Interlingue-Occidental.

(3) Interlingue (17 Mitglieder)
Propagation e usation
del Occidental, li lingue international por omni popules.

Ido-Foren:
(4) Ido-angla (39 Mitglieder)
This place is for those who wish to know about the language problem and its solution in Ido. Questions about la linguo internaciona (the international language) are welcome.
Ica loko esas por ti qui deziras lernar pri la lingual problemo ed olua solvuro en Ido. Questioni pri la linguo internaciona esas bonvenanta. Lingui uzata: la angla (ed Ido). Languages used: English (and Ido).
(5) Francidol (un forum de discussion surtout en Ido, 71 Mitglieder).
(6) Idoespanyol (Ido por Hispana-parolanti, 22 Mitglieder).
(7) Geylesidist (La forumo di la gey e lesbian Idisti ofras spaco a geyi e lesbiani qui uzas la linguo internaciona Ido, 29 Mitglieder).


(8) Idostab (Ca grupo es intencita parolar pri kulturo, sporto, hobii, libri, cinemo, muziko, eventi, ekologio, situeso di la propra lando ma sen multa politiko, 34 Mitglieder).
(9) Idolisto (This list is primarily for communication in and on Ido... Communication in other IALs [international auxiliary languages - U.B.] is strongly discouraged, 80 Mitglieder).
(10) Linguolisto (Ido, 27 Mitglieder).
(11) Germanlinguaidist (Ido, für deutsch sprechende Anhänger, 12 Mitglieder).

Sonstiges:
(12) NLG-project (The Next Generation Language. This is a new artificial spoken language being cooperatively developed by an informal group by means of the internet. The language is designed to be useful as a primary language and is not an international-auxiliary language...; 22 Mitglieder).

Esperanto:
Sowohl eGroups als auch Yahoo! haben so viele Klubs (Gruppen, Listen) verzeichnet, daß sie in einer Reihe von Unterverzeichnissen (Organisationen, Wörterbücher, Verkauf, Unterhaltung, Information, Literatur, Regionales, Gesundheit, Wissenschaft, Gesellschaft, Sport u.a.) gelistet sind. Hier sollen nur die größten unter ihnen genannt sein:

a) Yahoo!
(13) Esperanto (231 Mitglieder)
(14) Esperanto Romance (27 Mitglieder)
(15) La Esperanta Klubo (44 Mitglieder)

b) eGroups
(16) Landa agado (Landesverbände u.a. des Esperanto-Weltbundes, 183 Mitglieder)
(17) USEJ-diskuto (young Esperantists in the US, 145 Mitglieder)
(18) Esperantonews (Press releases of the Universal Esperanto Association in English, 44 Mitglieder)
(19) Esperanto-en-kolombio (Esperantisten in Kolumbien, 33 Mitglieder)
(20) Francilio (Esperanto in der Ile-de-France, 67 Mitglieder)
(21) IKUE (Internationale Katholische Vereinigung von Esperantisten, 34 Mitglieder)
und zahlreiche andere.

Auch wenn diese kurze Statistik nicht zu voreilig analysiert werden sollte, da zu ermitteln wäre, a) wieviele der Diskussionsteilnehmer in mehreren Gruppen vertreten sind, b) welche der Gruppen gut, weniger gut oder gar nicht mehr funktionieren, und c) wieviel Prozent der Plansprachenanhänger mit Internetzugang diese Diskussionforen nutzen etc., so ist doch zu beobachten, daß die Online-Diskussionsteilnehmer von Interlingua oder Ido in wenigen Gruppen zusammengefaßt sind, während die Esperantisten in mehr als hundert kleineren Gruppen fachlich bezogener diskutieren.

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5 Konsequenzen

Dieser Beitrag konnte leider nur einen kurzen Einblick in die Thematik geben. Es bleibt dem Interessenten überlassen, die angegebenen Internet-Adressen für die eigene weitere Recherche zu nutzen.

Drei wichtige Beobachtungen in bezug auf die Prozesse im Internet im Bereich der Interlinguistik seien als Ermutigung zum Abschluß noch einmal benannt:

(1) Immer mehr Internetseiten werden zu Institutionen oder konstanten Einrichtung, ihre Adressen ändern sich nur noch selten; es ist, als hätten sie endlich ihren festen Platz in der virtuellen Welt gefunden. Das widerspiegelt sich auch in ihrer Beschreibung: www.esperantic.org, www.uea.org, www.esperanto.net, www.interlingua.com etc.

(2) Während das Internet noch vor wenigen Jahren fast ausschließlich zur Information zum Thema Interlinguistik oder Plansprachen genutzt wurde und die Kommunikation nicht weit über E-Mail und das Usenet hinausging, wird es zunehmend zu einem Spiegel der Sprechergemeinschaften von Plansprachen und zu einem wichtigen Mittel ihrer Kommunikation, Organisation und Entwicklung.

(3) Das Esperanto als bedeutendste Plansprache und als einzige mit einer breit entwickelten, in alle Lebensbereiche fassenden Sprechergemeinschaft hat dank der vielen Aktivitäten der Esperantisten in vielen wichtigen Institutionen des Internets tiefe Spuren hinterlassen. Nicht nur enthält die elektronische Zeichenkodierung der Zukunft in Gestalt von Unicode wie selbstverständlich alle Esperanto-Sonderzeichen, sondern auch die meisten der bedeutenden Internet-Portale und seriösen allgemeinen sowie spezialisierten Sammlungen von Hyperlinks (directories) kommen am Esperanto nicht mehr vorbei.

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6 Anhang: Systematische Liste der wichtigsten im Beitrag genannten Internet-Adressen (Stand 15. Juli 2000)

a) Interlinguistik allgemein:
Esperantic Studies Foundation: <http://www.esperantic.org/ced/interl.htm>
Gesellschaft für Interlinguistik: <http://interlinguistik-gil.de>
LIU Haitao: <http://htliu.163.net/ikpl.htm>
Hartmut Trautmüller: <http://www.ling.su.se/staff/hartmut/il.htm>
Tsuguya Sakasi: <http://www2.gol.com/users/tsuguya/bibliography_i.html>
Marc van Oostendorp: <http://www.vanoostendorp.nl/interlinguist.html>
Claude Piron: <http://www.geocities.com/c_piron/>
Mailing-Liste: <http://www.esperantic.org/ced/bja-angla.htm>

b) Sammlungen von Hyperlinks zu Plansprachenprojekten und constructed languages:
Ailanto: <http://www.neosplice.com/~ailanto/language.htm>
Martin Weichert: <http://www.esperanto.net/veb/ling.html>
Paul O. Bartlett: <http://www.smart.net/~bartlett/ial.html>
Chris Bogart: <http://www.quetzal.com/conlang.html>
James Chandler: <http://www.geocities.com/Athens/Forum/5037/>
Don Harlow: <http://www.webcom.com/~donh/conlang.html>
Richard Kennaway: <http://www.sys.uea.ac.uk/~jrk/conlang.html>

c) Einige wichtige Plansprachen außer Esperanto:
Richard Harrisons Bibliographie der Plansprachen außer Esperanto: <http://www.rick.harrison.net/langlab/bibliog.html>
Volapük (Ken Caviness): <http://southern.edu/~caviness/Volapuk/>
Volapük (Dean Gahlon): <http://www.visi.com/~dean/volgram.html>
Occidental-Interlingue (Ailanto): <http://www.neosplice.com/~ailanto/occ.htm>
Glosa (Robin Gaskell): <http://www.zeta.org.au/~rgaskell/>
Interlingua-Weltunion (UMI): <http://www.interlingua.com>
Ido: <http://members.aol.com/idolinguo/>
Ido (in deutsch): <http://www.geocities.com/Athens/Forum/2562/>
Ido (Jeffrey Henning): <http://www.langmaker.com/outpost/ido.htm>
Mailing-Listen der Welthilfssprachen: <http://adam.cheshire.net/~jjbowsk/auxilang/discuss.html>

d) Wichtige Seiten der Esperanto-Bewegung:
Esperanto-Weltbund (UEA): <http://www.uea.org>
Virtuala Esperanto-Biblioteko: <http://www.esperanto.net/veb>
Welt-Jugendorganisation der Esperantisten (TEJO): <http://www.esperanto.org/internacia/TEJO/>
Sennacieca Asocio Tutmonda (SAT): <http://www.multimania.com/satesperanto/>

e) Suchmaschinen, Portale u.a. Institutionen mit besonders erwähnenswerten Esperanto-Inhalten:
Euroseek: <http://euroseek.net>
Open Directory Project: <http://dmoz.org> und <http://dmoz.org/world/Esperanto>
Netscape-Spiegel des Open Directory Projects: <http://directory.netscape.com/World/Esperanto/>

f) Diskussionsgruppen, -foren, -klubs, Usenet, virtuelle Vernetzungen:
Esperanto-WebRing: <http://ttt.esperanto.org/internacia/espringo/webring.html>
Newsgroups: <soc.culture.esperanto> und <alt.talk.esperanto>
eGroups: <http://www.egroups.com> und <http://www.egroups.com/dir/World/Esperanto>
Yahoo!Clubs: <http://clubs.yahoo.com> und <http://dir.clubs.yahoo.com/Cultures___Community/By_Language/Esperanto/>

g) Sonstige nennenswerte Seiten:
Britannica.com: <http://britannica.com>
Encarta Enyclopedia: <http://www.encarta.msn.com>
Libraries online: <http://www.libraries-online.com>
Library of Congress: <http://lcweb.loc.gov/> und <http://catalog.loc.gov/>

h) Wir verweisen auf
die gut ausgestattete homepage des Schweizer Interlinguisten Andreas Künzli:<
http://www.plansprachen.ch/>

 

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7 Bibliographie

Becker, Ulrich (1996a): "Interlinguistik im Internet." In: Interlinguistische Informationen 5, Nr. 21 (1996), S. 1-13.

Becker, Ulrich (1996b): "Interlingvistiko en Interreto." In: Informilo por Interlingvistoj 18/19, S. 3-15. (Esperanto-Version von Becker 1996a)


Becker, Ulrich (1997): "Interlinguistik im Internet." In: Beihefte zu Interlinguistische Informationen, Beiheft 2 (November 1997), "Terminologiewissenschaftliche Aspekte der Interlinguistik", S. 44-46.

Blanke, Detlev (1985): Internationale Plansprachen. Eine Einführung. Berlin: Akademie-Verlag, 408 S.

Blanke, Detlev (1998): "Interlinguistik und Plansprachen." In: Sitzungsberichte der Leibnitz-Sozietät, Band 21 (1998), Heft 2, S. 46 - 76.

Fettes, Mark (1997): "Interlinguistics on the Internet." In: Language Problems & Language Planning, 21, Nr. 2, S. 170-176.

Gibaldi, Joseph (1999): MLA Handbook for Writers of Research Papers. 5. Auflage. New York: The Modern Language Association of America. 332 S.

Sakaguchi, Alicja (1998): Interlinguistik. Gegenstand, Ziele, Aufgaben, Methoden. Frankfurt/M. et al.: Peter Lang, 492 S.

Schubert, Klaus (1989, Ed.): Interlinguistics. Aspects of the Science of Planned Languages (Trends in Linguistics. Studies and Monographs 42). Berlin - New York: Mouton de Gruyter, 348 S.

Tonkin, Humphrey (Ed., 1997): Esperanto, Interlinguistics, & Planned Languages. Lanham, New York, London: University Press of America.

Ulrich Becker

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